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DuMont macht Jochen Arntz zum Chef der Edelfeder-Redaktion „Rege“

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Jochen Arntz wird Chef der DuMont-Redaktionsgemeinschaft

Jochen Arntz wird neuer Chefredakteur der DuMont-Redaktionsgemeinschaft, kurz "Rege". Er folgt auf Robert von Heusinger, der am 1. August in den Vorstand von DuMont Schauberg wechselt. Die Rege ist so etwas wie eine Edelfeder-Truppe des Verlags, die für verschiedene Titel "exzellenten Journalismus" (DuMont) produziert.

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Gegründet wurde die Rege 2010 – in der Zeit, als Berliner Zeitung und die damals noch mehrheitlich zu DuMont gehörige Frankfurter Rundschau miteinander verzahnt wurden. Die Truppe von gut 20 Redakteuren wurde in Berlin angesiedelt und bekam den Auftrag, für Berliner Zeitung, FR, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung Reportagen, Interviews, Analysen und Investigatives zu schreiben. Weil sich die Zeitungen solche Inhalte allein immer weniger leisten wollten oder konnten, sollte aus der Not eine Tugend gemacht werden. Heute heißt es bei DuMont über die Rege, sie „schaffe Freiraum für exzellenten Journalismus“. Themenschwerpunkte sind Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Zunächst hatte Brigitte Fehrle (heute Chefin der Berliner Zeitung) die Rege geleitet, dann Robert von Heusinger. Nun kommt Jochen Arntz, 49, der bei der Berliner Zeitung volontierte und bis 2007 die Seite 3 des Blatts verantwortete. Anschließend war er zur Süddeutschen Zeitung gewechselt. Nun geht es zurück nach Berlin. Arntz ist Wolff-Preisträger. Seit die Frankfurter Rundschau zur FAZ GmbH gehört, produziert die Rege offiziell auch für andere Verlage. Andere Abnehmer gibt es bisher jedoch nicht.

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