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WM bleibt unter 9 Mio. Fans, USA und Portugal holen aber 51%

WM-Spiel Belgien – Russland
WM-Spiel Belgien - Russland

Die Gruppe H scheint für die deutschen Fans nicht die attraktivste zu sein: Beide Spiele blieben am Sonntag unter 9 Mio. Zuschauern. Dabei schlug das Match zwischen Belgien und Russland um 18 Uhr sogar das Prime-Time-Spiel zwischen Südkorea und Algerien, das sich aber als deutlich attraktiver heraus stellte. Stärkstes Nicht-Fußball-Programm war der "Tatort" im Ersten mit immerhin 6,78 Mio. Sehern.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. WM siegt trotz relativ blasser Zahlen, über 50% nach Mitternacht

8,84 Mio. Leute sahen um 18 Uhr das Spiel zwischen Belgien und Russland – ein Marktanteil von 39,4%. Die Mannschaften Südkorea und Algerien klangen für die meisten Fans danach offenbar nicht attraktiv genug, mit 8,13 Mio. Sehern und 27,3% blieb das 21-Uhr-Spiel hinter dem vom Vorabend zurück und war gleichzeitig das Prime-Time-Spiel mit den wenigste Zuschauern der bisherigen WM. Stolze Zahlen gab es hingegen nach Mitternacht: Die deutschen Gegner USA und Portugal lockten zu später Stunde noch 4,75 Mio. Zuschauer ins ZDF – ein Marktanteil von 51,7%.

2. „Tatort“ kommt dem Fußball gefährlich nahe, Jauch chancenlos

Einen Anteil an den verhältnismäßig schwachen WM-Zahlen um 21 Uhr hatte auch der „Tatort“ im Ersten: Die Wiederholung des Lindholm-Krimis „Das goldene Band“ aus dem Jahr 2012 lockte immerhin 6,78 Mio. Leute an – starke 21,1%. „Günther Jauch“ konnte diese Zahlen mit dem Thema „Blutiger Feldzug – wie gefährlich sind die islamistischen Gotteskrieger?“ im Anschluss bei weitem nicht halten: 3,01 Mio. Zuschauer entsprachen um 21.45 Uhr nur noch 10,8%.

3. RTL punktet mit Formel 1, bleibt auch um 20.15 Uhr vor der privaten Konkurrenz

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Das stärkste Programm der Privatsender war am Sonntag erwartungsgemäß das Formel-1-Rennen: 4,21 Mio. schalteten es ab 14.05 Uhr bei RTL ein – 29,3%. Auch danach blieb RTL vor der privaten Konkurrenz: „Vermisst“ kam am Vorabend mit 2,84 Mio. Sehern auf immerhin 10,9%, Prime-Time-Film „Einmal ist keinmal“ erreichte mit 2,41 Mio. zwar nur 7,5%, kam bei den 14- bis 49-Jährigen mit 1,55 Mio. aber immerhin auf 12,4%. Bei Sat.1 erreichte „Navy CIS“ mit 1,89 Mio. und 1,63 Mio. Gesamt-Zuschauern nur 6,0% und 5,1%, ProSieben landete mit „Tron: Legacy“ und 1,82 Mio. bzw. 5,9% dazwischen.

4. kabel eins schlägt Vox und RTL II mit Bundeswehr-Klamotte

Trotz Fußball hat die kabel-eins-Komödie „Kein Bund fürs Leben“ dem Sender in der Prime Time sehr ordentliche 5,7% beschert. 720.000 14- bis 49-Jährige reichten dafür um 20.15 Uhr. Damit schlug der Film aus dem Jahr 2007 auch die Konkurrenz von RTL II und Vox: RTL II erreichte mit der indischen Premiere „Solang ich lebe“ 650.000 junge Zuschauer und 5,9%, Vox blieb mit der „Promi Shopping Queen“ bei ebenfalls 650.000 und 5,7% hängen.

5. NDR trumpft mit Elmar Wepper auf, Formel 1 die Nummer 1 im Pay-TV

Auch bei den kleineren Sendern war am Sonntagabend zu merken, dass das Prime-Time-WM-Spiel nicht das attraktivste war. So sprang das NDR Fernsehen mit 1,10 Mio. Zuschauern für „Ich heirate meine Frau“ mit Elmar Wepper und Gila von Weitershausen auf stolze 3,4% und auch das Bayerische Fernsehen kletterte mit dem „Chiemgauer Volkstheater“ und Werten von 880.000 Zuschauern und 2,9% klar über das Sender-Soll. Top-Programm im Pay-TV war die Formel 1, die ab 14.05 Uhr bei Sky 340.000 Fans verfolgten – ein Marktanteil von 2,4%. Prime-Time-Premiere „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ lockte um 20.15 Uhr immerhin 130.000 Zuschauer zu Sky.

An dieser Stelle finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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