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Wegen Unfall bei Raabs Turmspringen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Brainpool

Seit Jahren im TV-Geschäft: Stefan Raab.
Seit Jahren im TV-Geschäft: Stefan Raab.

Zwei Jahre ist es her, dass Stephen Dürr bei den Vorbereitungen auf Stefan Raabs "TV total Turmspringen" mit seiner Stirn auf die Wasseroberfläche knallte und sich schwere Verletzungen zuzog. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Produktionsfirma Brainpool. Dürr erhebt Vorwürfe: Die Produktionsfirma habe unverantwortlich gehandelt. Brainpool schweigt.

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Wie die Bild-Zeitung am Freitag berichtet, hat Dürr gegen die Gesellschafter von Brainpool Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt auch gegenüber MEEDIA, dass sie Ermittlungen in der Sache aufgenommen habe, nennt aber keine Namen. Im Raum steht die Frage nach gefährlicher Körperverletzung. Unter vier Beschuldigten befinde sich auch Brainpool-Chef Jörg Grabosch, so Bild.

Dürr, der u.a. in den Seifenopern „Unter uns“ und „Alles was zählt“ mitspielte, behauptet gegenüber Bild, die Produktionsfirma habe „sich nach dem Unfall um eigene Schadensbegrenzung gekümmert und nicht ernsthaft um meine Gesundheit.“ Er glaubt, man habe ihm „zuvor notwendige Trainingsmöglichkeiten“ verwehrt und ihn auf die Gefahren nicht eindeutig hingewiesen.

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Dürr hatte sich damals ein so genanntes Hyperextensions-Trauma an der Halswirbelsäule zugezogen und sei noch heute in Behandlung.

Brainpool war für eine Stellungnahme gegenüber Bild sowie MEEDIA nicht erreichbar.

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