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„Die Wi***er verachten Euch!“ T-Mobile-USA-Chef beleidigt AT&T und Verizon

Loses Mundwerk: Telekom USA Chef John Legere
Loses Mundwerk: Telekom USA Chef John Legere

Der amtierende Chef der US-Telekom-Tochter feilt weiter an eine seinem Bad Boy-Image. John Legere, der es auch optisch mit längeren Haaren, Jeans und T-Shirt gerne etwas legerer angehen lässt, knöpfte sich am Tag der Präsentation von Amazons Fire Phone die Konkurrenz von AT&T und Verizon vor, die Kunden „auszurauben und verachten“ würde. Legere bereute die Tirade tags darauf und entschuldigte sich auf Twitter.

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Der Partycrasher ist wieder in seinem Element. Kaum ein öffentlicher Auftritt des 56-jährigen, der seit 2012 die Geschicke von T.Mobile USA leitet, endet ohne zitierfähiges Material. Als die amerikanische Telekom-Tochter nach Jahren des Wartens vergangenen Jahr endlich auch das iPhone vertreiben konnte, schwadronierte Legere  angesichts seiner flexibleren Vertragsbindung: „Wir schreiben die Regeln des Mobilfunks neu“.

Anfang des Jahres dann kreuzte er auf der CES auf einer Party des Rivalen AT&T im magentafarbenen T-Shirt auf und flog achtkantig raus. Angesichts des mit Spannung erwarteten Produktlaunches des Fire Phones von Amazon, das exklusiv von AT&T vertrieben wird, lief der T-Mobile USA-Chef nun erneut zu Hochform auf.

„Die mächtigen Duopolisten rauben Euch bis auf den letzten Penny aus“

Auf einer T-Mobile-Presseveranstaltung erklärte Legere, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, mit Blick auf AT&T und Verizon: „Die mächtigen Duopolisten rauben Euch bis auf den letzten Penny aus. Dabei verachten die Wichser Euch.“

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Starke Worte, die Legere tags darauf zumindest öffentlich bereute. „Der Nachteil ist, dass ich keinen Filter besitze, wenn ich spreche – manchmal brauche ich aber einen Filter. Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen, die ich gestern beleidigt habe“, twitterte der CEO der amerikanischen Mobilfunktochter der Telekom, die an den Rivalen Sprint verkauft werden soll. Angesichts der notorischen Fluchkultur nehmen seine Follower Leger die (kalkulierten) Ausraster kaum mehr übel – das Feedback auf Twitter war überwiegend zustimmend bis positiv.

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