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Selbstständig machen? Sieben Dinge, auf die Sie achten müssen

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Der Traum von der Selbstständigkeit, den träumen viele. Endlich sein eigener Chef sein. Sich die Projekte aussuchen. Und womöglich auch besser verdienen. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das sollten Sie beachten, bevor Sie ihre Festanstellung kündigen.

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Sie brauchen einen Business-Plan

Wo sehen Sie sich in sechs Monaten? Wo in einem Jahr? Wer sind mögliche Kunden? Wer die Mitbewerber? Wie hoch schätzen Sie wann Ihr Einkommen ein? Und in welchen Intervallen gedenken Sie, dieses Einkommen zu generieren. Gerade freiberufliche Anfänger unterschätzen die Notwendigkeit regelmäßiger Einnahmen. Schlimmer: Sie unterschätzen, wie hoch die eigenen Rücklagen sein müssen, um Fixkosten und Steuern zu begleichen. Wenn Sie von Business-Plänen keine Ahnung haben: Suchen Sie sich kompetente Unterstützung. Denn vergessen Sie nicht: Regelmäßige Einnahmen sind die Ausnahme!

Sie sind nicht nur Ihr eigener Boss

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass man sich als Freelancer seine Arbeitszeit selbst einteilen kann. Das ist natürlich nur Wunschdenken. Zwar fragt niemand danach, ob Sie Ihre Arbeit in der Nacht erledigen oder auf den allerletzten Drücker. Doch Deadlines gilt es nach wie vor einzuhalten, wenn man an Folgeaufträgen interessiert ist. Mehr noch: Sie werden lernen müssen, sich an den Wünschen von Kunden zu orientieren. Die können oft weitaus fordernder sein als es Ihr früherer Chef gewesen ist.

Miet-Büro oder Home Office?

Nur, weil Sie ein Notebook und ein Schreibtisch besitzen und von Zuhause aus arbeiten, verfügen Sie noch lange nicht über ein Home Office. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Arbeitsunterlagen in einem Raum befinden, der sich möglichst wenig von Ihrer Tätigkeit ablenkt und ungestörte Gespräche mit Kunden erlaubt. Mindestens genauso wichtig sind die Regeln, die Sie für Ihren Arbeitsalltag festlegen. Nur wenn Sie sich auf bestimmte Arbeitszeiten und Pausen festlegen, bleiben Sie auch produktiv. Bedenken Sie auch: Um nicht nur produktiv, sondern auch kreativ zu bleiben, empfiehlt sich stetiger Austausch mit Kollegen.

Nehmen Sie sich ernst
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Sie lachen: Tatsächlich kann es anfangs schwer fallen, über sich, die eigenen Qualifikationen und die eigene Arbeit zu sprechen, wenn Sie zuvor vor allem durch Vorgesetzte beurteilt wurden. Doch nur wenn Sie an Ihre eigenen Fähigkeiten glauben, tun das auch Ihre Auftraggeber.

Verkaufen Sie sich nicht unter Wert

Leicht gesagt, doch wenn die Rücklagen knapp werden, neigt man allzu gerne dazu, die Konkurrenz im Angebot unterbieten zu wollen. Wer schon selbst Aufträge vergeben hat, der weiß aber: In den seltensten Fällen nimmt man den Anbieter mit dem kleinsten Preis, sondern den, dessen Angebot das plausibelste ist. Wenn Sie also mit einem Angebot punkten wollen, dann machen Sie Ihre Leistung und eventuell höhere Preise transparent.

Finanzen, Finanzen, Finanzen

Das Geschäft läuft, die Einnahmen sprudeln. Und dann meldet sich plötzlich das Finanzamt zu Wort und verlangt seinen Anteil. Umso wichtiger ist es, dass Sie zum Jäger und Sammler von Rechnungen, Belegen und Quittungen werden. Denn gerade in den Anfängen vergisst nur allzu gerne die eigene Buchhaltung zugunsten neuer Aufträge. In der Selbstständigkeit sind Sie nun einmal nicht nur Ihr eigener Chef und schärfster Kritiker, sondern auch der Schatzmeister.

Lernen Sie niemals aus

Machen Sie sich klar, dass sich Ihre Branche und Ihr Beruf stetig im Wandel befindet. Bleiben Sie up-to-date, vernetzen Sie sich mit vielen Menschen und knüpfen Sie Kontakte. Konferenzen und Seminare bieten sich hierfür an. Nur so entwickeln Sie sich weiter und können Ihren Kunden und Auftraggebern echten Mehrwert bieten.

 

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