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Kanye West: „Ich bin Steve Jobs‘ Nachfolger“

Kanye West: Hält sich für den nächsten Steve Jobs – und mehr
Kanye West: Hält sich für den nächsten Steve Jobs – und mehr Kanye West: Hält sich für den nächsten Steve Jobs – und mehr

Es war so ruhig geworden um Kanye West: Knapp drei Wochen nach seiner epochalen Hochzeit mit Soap-Star Kim Kardashian meldet sich der wortgewaltige Rapper nun mit seiner Sicht zur Weltlage zurück. Und wie! Auffällig im Fokus des HipHop-Superstars: Apple. Kanye West erklärt uns nicht nur den Beats-Deal – er sieht sich auch als veritabler Nachfolger von Steve Jobs.

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Jeder hat so seine Theorien: Warum kaufte Apple Beats? Auch drei Wochen nach der 3-Milliarden-Akquisition sind die Hintergründe noch nicht hinreichend geklärt: Tim Cook erklärt, es ginge ihm um die Musik, Walter Isaacson meint, spätere TV-Pläne wären der Grund, die Techbranche munkelt, es ginge tatsächlich um das Streaming-Angebot – und Kanye West erklärt nun, es ginge am Ende doch nur um seinen Kumpel Jay Z.

Um Jay Z?! Tatsächlich: Beyoncés rappender Ehegatte hätte Apple förmlich in die Arme eines anderen HipHop-Tycoons getrieben – nämlich eben Dr. Dre, der den Kopfhörer-Hersteller 2006 mit Musikmogul Jimmy Iovine gründete. Wie Kanye darauf kommt? Der groß angelegte Werbedeal mit Samsung, der im vergangenen Sommer mit Jay Zs Album „Magna Carta…Holy Grail“ begann, sei Schuld fürs Apples regelrechte Kaufpanik: der iKonzern habe eingesehen, dass er auch etwas tun müsse, um cool zu bleiben.

Apple musste Beats wegen Samsungs Jay Z-Deal kaufen

„Ohne den Samsung-Deal gäbe es keinen Beats-Deal“, legt sich West fest. „Er hat dem Nummer eins-Unternehmen die Notwendigkeit deutlich gemacht, sich mit der Basis zu verbinden“, erklärte der frisch gebackene Ehemann von Kim Kardashian  laut Branchenblatt Ad Age in seinen Worten die Sachlage.

Gleichzeitig lässt West keine Gelegenheit aus, um herauszustellen, auf welcher Seite er steht – natürlich auf der Apples. „Der Grund, warum ich Samsung nicht leiden kann, liegt in den Werten, die mir meine Eltern mitgegeben haben – nämlich: nur mit der Nummer eins zu arbeiten.“ Samsung sei das nicht. Aber: „Jay Z, meine Frau und Louis Vuitton sind die Nummer eins“. Warum Apple in dieser Reihenfolge nicht auftaucht: unklar – wie so manch anderes auch.

„Ich bin Steve Jobs‘ Nachfolger“
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Obwohl der 37-Jährige im vergangenen Jahr nach seinem Selbstvergleich mit Steve Jobs in der New York Times fürchterliche Presse bezogen hatte, wiederholte West seine Auffassung auf einer Konferenz in Cannes nun erneut: „Nach dem Tod von Steve Jobs habe ich es zu meiner Lebensmission gemacht zu erreichen, was er bei Apple geschafft hat“, schwadronierte der Rapper.

„Ich träume davon, die Latte höherzulegen, den Geschmack unserer Generation zu verbessern und dabei mit der Produktion, dem Vertrieb und der Bewerbung der einen Sache involviert zu sein, nach der sich jeder sehnt“, ergießt sich West in Großmannsfantasien.

Hochzeitsfoto: Vier Tage Vorbereitung für einen Instagram-Post

Selbst Instagram wolle er verbessern. „Ich habe zu Kevin (Systrom) gesagt:  Hey, warum lässt Du es uns nicht überarbeiten.  Es ist nett, aber wir könnten es aufräumen.“

West enthüllte ebenfalls, dass es vier Tage gedauert habe, das legendäre Hochzeitsfoto so zu optimieren, bis es schließlich auf Instagram gepostet werden konnte. Die Nachbearbeitung hat sich offenkundig gelohnt: Der Post seiner Gattin Kim Kardashian wurde zum meistgelikten Instagram-Foto aller Zeiten.

 

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