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Fünf Buzzfeed-Tipps fürs perfekte Viral-Video – Nummer 4 ist … na, Sie wissen schon …

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Viralität ist in diesen Tagen sowas wie der heilige Gral der Online-Kommunikation. Aber kann man die planen? Buzzfeeds Senior Video Producer Andrew Gauthier verrät gegenüber Journalism.co.uk zumindest einige Faktoren, die den Erfolg von viralen Webvideos befeuern können.

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Gauthier weiß, wovon er spricht. Auf YouTube kann die US-Webseite Buzfeed mittlerweile über zwei Millionen Abonnenten verzeichnen. Ein Faktor ist laut des Video-Profis besonders entscheidend für den Erfolg eines Webvideos:

1. Es muss eine Diskussion anstoßen können. Ein Clip über “normale” Frauen und wie sie sich mit Photoshop in Cover-Models verwandeln können, kam innerhalb weniger Monate auf über acht Millionen Hits – auch dank etlicher “hunderttausender Shares” auf Facebook und Co.. “Wir vermuten, dass einer der Gründe für den Erfolg ist, dass es eine Diskussion in Gang brachte – über Photoshop, die Rolle der Medien und auch das Bild vom eigenen Körper”, so Gauthier. Mit dem Netz verhalte es sich wie mit einer Party, auf der viele Diskussionen in kleineren Gruppen geführt werden. Videos wie dieses könnten zu einer Diskussion beitragen, indem sie Emotionalität oder Informationen vermitteln würden.

2. Mindestens genauso wichtig sei es, stetig neue Dinge auszuprobieren. Dafür sei es aber auch notwendig, sich anzuschauen, worauf Zuschauer im Netz besonders gut reagieren würden – und daraufhin das eigene Angebot zu optimieren. “Wie glauben daran, dass jedes Video ein Experiment ist. Jedesmal mit einer Chance, etwas Neues zu lernen”, erklärt Gauthier.

3. Lernen bedeute aber auch: Analyse, Analyse und noch mehr Analyse. “Auf Facebook werten wir nicht nur Shares und Likes aus, sondern auch die Kommentare. Auf Twitter analysieren wir Tweets, Retweets, Favorites – eben alles.” Während auf Facebook emotionaler kommuniziert würde und auf Twitter newsbasierte Videos besser funktionieren, hätte wiederum Reddit seine ganz eigenen Regeln. Hier würde vor allem das funktionieren, was das Potenzial hat, eine Diskussion anzustoßen. Darüber hinaus ruhe man sich auf dem Erfolg eines Videos nicht aus, sondern analysiere im Detail, in welcher demographischen Gruppe ein Clip warum funktioniert hat.

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4. Nur schwierig zu erreichen, aber dafür umso erfolgsversprechender ist laut Gauthier die Universalität eines Videos. Man soll sich die Frage stellen: Würde das Video auch funktionieren, wenn man die Sprache nicht versteht? Oder: Braucht es überhaupt Ton, um die Handlung im Clip nachvollziehen zu können?

5. Abschließend hat der Video-Profi noch einen Ratschlag für alle, die denken, dass ein Video ein Thema oder ein Problem in seiner Gänze behandeln muss. “Klein zu denken und Laser-fokussiert einen Aspekt zu behandeln, kann als Symbol oder Metapher für etwas Größeres dienen”, so Gauthier. Im Web sei es wichtiger, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich eigene Gedanken zum Thema zu machen und diese mit anderen zu teilen und zu inspirieren.

(via)

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