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GoPro strebt mit 3 Milliarden-Bewertung an die Börse

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Der Actioncam-Anbieter macht Ernst und strebt an die US-Technologiebörse. Und das zu einer stolzen Bewertung von immerhin 3 Milliarden Dollar wie aus der Fixierung der Kursspanne der ausgegebenen Aktien hervorgeht. Internationale Aufmerksamkeit hatte das unter Extremsportlern sehr beliebte US-Unternehmen unlängst durch den Stratosphärensprung von Felix Baumgartner erlangt.

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Die Sturmfluten des Frühlings scheinen überwunden. Über zwei Monate befand sich vor allem die US-Technologiebörse Nasdaq unter schwerem Abgabedruck – hoch gewettete Internet- und Tech-Unternehmen wie Twitter oder LinkedIn gingen nach Abstürzen zwischen 40 und 55 Prozent förmlich die Luft aus, Börsenkandidaten wie Square oder Box stellten ihr IPO zurück.

Doch die Turbulenzen scheinen vorübergezogen zu sein. Die Weltbörsen von Dax bis Dow Jones notieren auf Rekordniveaus, selbst das zwischenzeitliche Sorgenkind Apple scheint wieder an seine alte Bestform anzuknüpfen und ist nur noch wenige Prozent von alten, neuen Allzeithochs entfernt.

Bewertung von 3 Milliarden Dollar angestrebt

Das Umfeld für Börsenkandidaten aus dem Tech-Sektor hat sich also in den vergangenen Wochen schlagartig verbessert. Der Actioncam-Anbieter GoPro, der bereits zu Jahresbeginn in aller Stille seinen Zulassungsantrag bei der SEC eingereicht hatte, nutzt nun die Gunst der Stunde und forciert sein Listing.

Wie gestern bekannt wurde, will der 2002 vom Surfer Nicholas Woodman gegründete Hersteller von wasserdichten und stoßsicheren Videokameras Aktien in einer Kursspanne von 21 bis 24 Dollar anbieten und dabei bis zu 428 Millionen Dollar frische Mittel erlösen. Am oberen Ende der Kurstaxe wäre GoPro, das sinnigerweise an der Nasdaq unter dem Tickersymbol GPRO debütiert, stolze 3 Milliarden Dollar wert. Der Handel an der Nasdaq könnte bereits in der kommenden Woche beginnen.

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2013 bereits 986 Millionen Dollar Umsatz

Tatsächlich kann der bei Extremsportlern sehr beliebte Actioncam-Anbieter aber auch in Dollar und Cent eine mehrjährige Erfolgsbilanz vorweisen. Die Umsätze im vergangenen Jahr verdoppelten sich fast auf 986 Millionen Dollar – immerhin 60 Millionen Dollar blieben unterm Strich hängen.

In der deutschen Öffentlichkeit erlangte das kalifornische Unternehmen jüngst vor allem durch den Stratosphärensprung von Felix Baumgartner große Aufmerksamkeit. GoPro stellte Baumgartners Fall Ende Januar in voller Länge ins Netz. Anderthalb Jahre nach dem Rekordsprung feierte der Action-Cam-Hersteller mit dem atemberaubenden Clip einen späten Erfolg auf YouTube.

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