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Unwetter in NRW: RTL streicht Soap für Sondersendung

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Die Unwetter in Deutschland haben neben Sachschäden in Millionenhöhe auch Menschenleben gefordert. Für das besonders betroffene Bundesland Nordrhein-Westfalen reagiert der Westdeutsche Rundfunk am Dienstag mit Sondersendungen. Als erster bundesweiter Sender hat RTL eine Programmänderung für ein "RTL aktuell"-Spezial angekündigt.

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Nach den Hauptnachrichten um 18.45 Uhr bleibt Anchor Peter Kloeppel für ein „RTL aktuell Spezial: Sturmfront über Deutschland“  on air, für das die Nachrichtenjournalisten Reportagen über die Verwüstungen anfertigen. RTL-Wettexperte Christian Häckl ordnet die Heftigkeit des Sturms ein und geht der Frage nach, ob in Deutschland künftig mit einer Zunahme extremer Wetterphänomene zu rechnen ist. Für die Sondersendung entfällt die eigentlich für 19.05 Uhr geplante Seifenoper „Alles was zählt“.

Auch der WDR, dessen Sendegebiet besonders betroffen ist, reagiert mit zahlreichen Sondersendungen und hält Zuschauer via Facebook auf dem Laufenden. Am Nachmittag hat auch Das Erste angekündigt, um 20.15 Uhr einen „Brennpunkt“ ins Programm zu nehmen.

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Am Nachmittag des Pfingstmontag zog eine Gewitterfront über Nordrhein Westfalen und richtete heftige Verwüstungen an. Neben Sachschäden in Millionenhöhe kamen bei dem Unwetter auch sechs Menschen ums Leben. Das Tief am heißesten Pfingswochenende seit der Wetteraufzeichnung war das schlimmste Unwetter seit Jahren. Der Luftverkehr wurde zwischenzeitlich gestoppt, auch die Deutsche Bahn hat noch am Dienstag den Zugverkehr eingestellt. Die Polizei in Düsseldorf hat dazu geraten am Dienstag von einer Fahrt nach Düsseldorf abzusehen. Experten des Deutschen Wetterdienstes erwarten weitere heftige Gewitter.

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