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Greift Twitter nach Spotify oder Pandora?

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Statt Soundcloud Spotify: So könnte die Übernahmestrategie bei Twitter aussehen. Nach Berichten der Financial Times soll der 140-Zeichen-Dienst den Zukauf erwägen, der vier bis fünf Milliarden Dollar kosten dürfte. Knapp die Hälfte der Summe hatte Twitter zumindest im vergangenen November an frischen Mitteln eingesammelt. 


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Dick Costelo muss handeln. Das Nutzer-Wachstum verlangsamt sich zu stark, die jüngeren Rivalen WhatsApp, Snapchat sind längst vorbeigezogen, Instagram dürfte bald folgen, die schwarze Null lässt in der Bilanz weiter auf sich warten, während ein halbes Jahr nach dem IPO mit einem Absturz von mehr als 55 Prozent der totale Börsenblues  herrscht.

Wie Twitter wieder zum Leben erwecken? Mit einer milliardenschweren Übernahme! Interessanterweise scheint der 140-Zeichen-Dienst dabei auf Musik-Dienste fixiert zu sein, mit denen die Verweildauer der Nutzer offenbar gesteigert werden soll. Vor zwei Wochen kursierten Gerüchte, nach denen Twitter eine Übernahme des Berliner Musikportals Soundcloud geprüft habe.

Übernahme zu vier bis fünf Milliarden Dollar?
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Allein: „Die Rechnung geht nicht auf“ – die Verkaufsvorstellungen der Gründer Alexander Ljung und Eric Wahlforss deckten sich offenkundig nicht mit dem Maximalgebot des einstigen Social Media-Lieblings. Twitter soll sich daraufhin „definiti““ gegen eine Übernahme entschieden haben. Was nicht zuletzt an den Alternativen gelegen haben dürfte.

Wie die Financial Times nun berichtet, soll Twitter auch am schwedischen Streaming-Portal Spotify und dem US-Internet-Radio-Anbieter Pandora interessiert sein. Dafür müsste Twitter, das selbst nur noch mit knapp 20 Milliarden Dollar bewertet wird, indes deutlicher tiefer in die Tasche greifen.

Zwischen vier und fünf Milliarden Dollar sollen sich die möglichen Kaufpreise bewegen, berichten mit der Sache vertraute Personen.  Twitter hatte seinen eigenen Musik-Dienst Twitter Music unlängst erst wieder aus mangelndem Interesse geschlossen.

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