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Bild der Frau bleibt Hamburgerin, Frau von Heute zieht nach München

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Funke-Geschäftsführer Manfred Braun, Thomas Ziegler (v.l.)

Hamburg oder München? Seit etwa einem Jahr weiß man, dass die Funke-Mediengruppe die von Springer gekauften Frauentitel neu organisieren will. Wie die Essener die Titel allerdings in ihren Konzern integrieren wollen, war bislang unklar. Jetzt steht fest: Die Bild der Frau bleibt in Hamburg, bekommt aber eine neue redaktionelle Struktur. Das Blatt Frau von Heute wird in München produziert.

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Ein Teil der redaktionellen Produktion auch von Bild der Frau wird allerdings künftig in München stattfinden. In Bayern sollen die Ratgeberthemen vom Service-Zentrum der Funke Women Group mitgemacht werden. Nach eigener Aussage ist man dort auf Ratgeberthemen wie Recht, Geld, Reise, Dekoration und Wohnen spezialisiert.

In Hamburg kümmert man sich dagegen um Reportagen, Reports und Interviews. Dabei sollen sich die Teams in den Fachressorts Mode, Beauty, Ernährung und Food auf „exklusive Eigenproduktionen“ konzentrieren.

Die Ratgeberzeitschrift Frau von Heute wird künftig komplett in München gemacht. Dort werden auch weiterhin die Zeitschriften die aktuelle, Herzstück, Das Goldene Blatt, Frau im Spiegel, Neue Welt, frau aktuell und Echo der Frau produziert.

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„Der Medienmarkt verändert sich rasant, die Anforderungen an Expertise und Aktualität sind gestiegen – mit der neuen Redaktionsstruktur von Bild der Frau, mit unseren spezialisierten Journalistenteams reagieren wir darauf. Wir gewinnen neue Freiräume für Kreativität und Innovation und stärken damit unsere Nummer 1-Position als journalistisches Qualitätsprodukt für Frauen“, sagt Bild der Frau-Chefredakteurin Sandra Immoor.

Mitte vergangenen Jahres gaben Springer und Funke einen Mega-Deal bekannt: Für 920 Millionen Euro wechsslten zwei Zeitungen und eine ganze Palette Frauen- und TV-Titel nach Essen. Produziert werden die Titel allerdings sowohl in Hamburg (Springer) wie in München (Funke). Funke muss sich auch noch entscheiden, wo künftig die TV-Titel produziert werden sollen.

Ein Stellenabbau sei nicht geplant, sagte Funke-Sprecher Tobias Korenke auf MEEDIA-Nachfrage.

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