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Nach Kritik an Hoeneß-Anzeige: Top 10 der Lieferheld-Beleidigungen

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Auch so kann man mit Kritik umgehen: Am gestrigen Dienstag versuchte Lieferheld mit einer Anzeige in der Bayernausgabe der Bild etwas von der medialen Hoeneß-Aufmerksamkeit abzubekommen. Dafür musste das Startup viel Kritik einstecken. Als Reaktion darauf veröffentlichten die Berliner nun eine "Top 10 der kreativsten Beleidigungen“

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Das Werbemotiv zeigt einen Häftling von hinten, der einen Bayernschal hoch hält, als ob er etwas feiern würde. Dazu stehen an den Wänden Sätze wie “Esst auf, wenn Ihr Bayern seid” oder “Uli was here!”. Der Claim der Anzeige lautet: “Uli, wir liefern auch nach Landsberg”. Geistreich ist das nicht, auch nicht sonderlich smart oder clever. Das Startup nutzt einfach eine möglichst aufmerksamkeitsstarke Nachricht, um in ihrem Windschatten möglichst weit mit zu segeln. Das ist nicht verwerflich, nur leider machen die Berliner das fürchterlich lieblos. So ähnelt der Protagonist auf dem Hoeneß-Motiv noch nicht einmal dem ehemaligen Bayern-Manager.

Die Reaktionen waren offenbar so heftig, dass sich das Startup zu dieser besonderen Form der Reaktion genötigt sah. Auf der Facebook-Seite von Lieferheld kochte offenbar „die Suppe heiß. Ziemlich heiß. Genauer gesagt so heiß, dass man leicht den Überblick an, beschreiben wir es mal als „Feedback“, verlieren könnte. Und das will ja keiner. Zudem wurde uns gesagt, dass man mit Kritik umgehen soll.“ Also erstellten die Berliner ihre Top-10-Liste.

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