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Fußball-WM: Österreichs Standard will deutsche Medien im Live-Tickern schlagen

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Standard.at-Geschäftsführerin Gerlinde Hinterleitner

Bei der Fußball-WM in Brasilien tritt die österreichische Nationalmannschaft nicht an. Doch ganz außen vor mag man nicht bleiben. Der Wiener Standard läuft im Juni gegen deutsche Medien in einer journalistischen Disziplin auf - dem Live-Tickern. Auf der Seite derStandard.de versprechen die Macher ein "neues Echtzeit-Erlebnis".

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Die Website der österreichischen Tageszeitung hat laut Standard.at-Geschäftsführerin Gerlinde Hinterleitner eine „einzigartige Community“, täglich gingen rund 20.000 Kommentare ein. Seit dem vergangenen Jahr haben die Wiener einen Live-Ticker, mit dem sie „Maßstäbe hinsichtlich Interaktivität und Dynamik“ setzen wollen. Das heißt: Jeder Ticker-Eintrag, der je nach Brisanz in großen oder kleinen Lettern ausfallen, oder auch nur ein Foto oder ein Tweet sein kann, darf von der Community kommentiert werden. Die Nutzer nehmen das Angebot rege an, siehe hier beim Champions League-Finale, beim Eurovision Song-Contest oder bei der EU-Wahl.

Die Standard.de-Website

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Die Redaktion erreiche „ständig positives Feedback“ aus Deutschland, sagt Standard.at-Chefin Hinterleitner. Da sei es nur logisch gewesen, zur Weltmeisterschaft in Brasilien direkt deutsche Fußballfans mit einem Angebot anzusprechen. Dafür nutzt die Zeitung sogar eine .de-Kennung ihrer Website. Hinterleitner: „Der User wird bei uns zum Bundestrainer und Kommentator.“

Auf der für alle Endgeräte optimierten Seite soll es ebenfalls Nachrichten, Analysen, Tabellen und Spielpläne geben. DerStandard.de wird auch via Twitter und Facebook aktiv sein.

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