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Comeback: großartige „Sherlock“-Quoten im jungen Publikum

Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und John Watson (Martin Freeman)
Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und John Watson (Martin Freeman)

Spektakuläre Rückkehr der britischen "Sherlock"-Serie im Ersten: Nicht nur war das Wieder-Auftauchen des tot geglaubten Sherlock Holmes absolut sehenswert, es erreichte insbesondere im jungen Publikum auch herausragende Quoten. Mit 1,43 Mio. 14- bis 49-Jährigen gewann es in dieser Zielgruppe sogar den Donnerstag.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Wochenende wissen müssen:

1. „Sherlock“ so stark wie selten zuvor

3,27 Mio. sahen ab 21.45 Uhr insgesamt „Sherlock: Der leere Sarg“ – ein ordentlicher Marktanteil von 13,4%. Grandios sah es abzüglich der älteren Zuschauer aus. So gab es bei den 14- bis 59-Jährigen mit 2,27 Mio. einen Marktanteil von 15,8% und bei den 14- bis 49-Jährigen mit 1,43 Mio. grandiose 14,3% und den Tagessieg. Zum Vergleich: Normal sind für Das Erste bei den 14- bis 49-Jährigen 6,6%, also nicht einmal halb so viel wie „Sherlock“ am Donnerstagabend erreicht hat. Von den zuvor ausgestrahlten sechs Filmen der Reihe erreichte nur einer einen noch besseren Marktanteil in der jungen Zielgruppe: Der Auftaktfilm „Ein Fall von Pink“ kam im Juli 2011 auf 15,9%.

2. ZDF holt Top-Quoten mit der Klischee-Komödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“

Den Prime-Time-Sieg im Gesamtpublikum, den Tagessieg bei den 14- bis 59-Jährigen und Platz 2 bei den 14- bis 49-Jährigen erkämpfte sich die ZDF-Komödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“. 5,10 Mio. entsprachen insgesamt einem Marktanteil von 16,7% und Platz 2 der Donnerstags-Wertung hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten (5,36 Mio. / 19,9%), bei den 14- bis 59-Jährigen gab es mit 2,33 Mio. Sehern einen Marktanteil von 14,1% und den Tagessieg vor „Sherlock“. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Komödie auf tolle Zahlen, erreichte mit 1,37 Mio. und 12,4% Platz 2 hinter „Sherlock“. In allen relevanten Zuschauergruppen schlug der Film den direkten ARD-Konkurrenten „Hirschhausens Quiz des Menschen“: 4,36 Mio. und 14,3% sind aber zumindest ein ordentliches Ergebnis.

3. „Keep your Light shining“ fällt in die Bedeutungslosigkeit

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Großer Verlierer des Abends war auch diesmal ProSiebens neue Musikshow „Keep your Light shining“. Ganze 1,20 Mio. sahen insgesamt zu, darunter 760.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen bei miserablen 4,1% und 6,9%, insgesamt musste sich ProSieben damit um 20.15 Uhr neben den vier großen Sendern auch dem WDR Fernsehen, kabel eins und Vox geschlagen geben. Zufrieden kann auch RTL nicht sein: 1,31 Mio. 14- bis 49-jährige „Brautalarm“-Zuschauer entsprachen nur 12,1%, bei den 14- bis 59-Jährigen gab es mit 1,58 Mio. sogar nur 9,7%. Solide 9,9% erzielte Sat.1 in der Zielgruppe 14-49 mit dem oft wiederholten „Da Vinci Code“.

4. kabel eins trumpft mit „Wall-E“ auf

Tolle Zahlen erreichte neben der ZDF-Komödie und „Sherlock“ in der Prime Time auch Animations-Hit „Wall-E“. 1,88 Mio. sahen den Film insgesamt bei kabel eins, darunter 1,16 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 6,3% und 10,5% liegen deutlich über den kabel-eins-Normalwerten, in der jungen Zielgruppe sprang er sogar auf Platz 5, um 20.15 Uhr nur vom ZDF und RTL geschlagen. Vox flogt mit „Red Riding Hood“ und 1,05 Mio. 14- bis 49-Jährigen (9,5%) nicht weit dahinter, RTL II kam mit dem „Kochprofis“-Spezial hingegen nur auf 640.000 junge Zuseher und blasse 5,8%.

5. WDR springt mit zehn Jahre altem Köln-„Tatort“ auf Platz 14 des Gesamtpublikums

Grandiose Quoten gab es auch im WDR Fernsehen: 1,95 Mio. Krimifans sahen dort um 20.15 Uhr den Kölner „Tatort: Verraten und verkauft“ aus dem Jahr 2004 – ein Marktanteil von 6,4% und Platz 14 der Tages-Charts. Normal waren für den WDR in den vergangenen 12 Monaten 2,5%. Genau 1,00 Mio. sahen danach im NDR Fernsehen das Konzert „Helene Fischer – Für einen Tag – live“ – 4,3%. Auch Bayerisches Fernsehen und SWR Fernsehen sprangen in der Prime Time über ihre Normalwerte: mit „Und ewig singen die Wälder“, bzw. „Emmer will oiner ebbes von oim“, Zuschauerzahlen von 910.000 und 900.000, sowie Marktanteilen von 3,0% und 2,9%. Die beiden stärksten Pay-TV-Programme waren am Donnerstag die 13th-Street-Serien „Law & Order“ und „Criminal Minds“, die um 21.50 Uhr und 21 Uhr jeweils 140.000 (0,5% / 0,4%) einschalteten.

Achtung: Ab sofort finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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