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Dr. Dre gefährdet Beats-Milliarden-Deal mit prolligem Jubel-Video

Apple-CEO Tim Cook: nicht amüsiert über Dr. Dres Jubel-Video
Apple-CEO Tim Cook: nicht amüsiert über Dr. Dres Jubel-Video

Tag 18 des Wartens auf den Deal: Was ist denn nun mit der Beats-Übernahme durch Apple? Glaubt man dem Branchenorgan Billboard Magazine, reagierte das Apple-Management vollkommen fassungslos auf die Verkündung des Deals durch Gangsta-Rapper Dr. Dre im betrunkenen Zustand. Kippt die Übernahme nun doch noch?

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Da hat sich jemand buchstäblich zu früh gefreut. „Die  Forbes-Liste muss neu geschrieben werden“, kündigte R&B-Sänger und Schauspieler Tyrese Gibson an – und meinte damit, dass sein Homie Dr. Dre es nun auf die Bestenliste geschafft hat. „Hip Hops erster Milliardär direkt von der verdammten Westküste“, johlte ein sichtlich angetrunkener Dr. Dre dann auch umgehend im 80 Sekunden-Video.

Anlass: Die mutmaßliche Beats-Übernahme durch Apple, die die Fiancial Times, Bloomberg und Reuters gleichlautend am 8. Mai vermeldeten. Nur wenige Stunden später postete Gibson das Video mit Dr. Dre auf seiner Facebook-Seite. Dass die großspurige Sause vor der offiziellen Verkündung nicht die beste Idee war, leuchtete den Beteiligten wohl auch schnell ein – eilig wurde das Video wieder entfernt. Allein: Der Schaden war angerichtet.

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„Die Apple-Familie implodiert fast vor Wut“

Vor allem in Cupertino, wo man nach Angaben des Branchenorgans Billboard Magazine vollkommen fassungslos auf den großspurigen Auftritt reagiert hatte, der weiter im Web kursiert. „Die Apple-Familie implodiert fast vor Wut“, wird ein Brancheninsider bei Billboard zitiert. Bekanntermaßen steht Apple für ein maximales Maß an Verschwiegenheit und für familienfreundliche Werte – ein totaler Widerspruch zum Gebaren des Gangsta Rappers.

Entsprechend hängt der Deal nun in der Luft, berichtet Billboard. Viele Fragen sind offenbar noch zu klären, bevor Tim Cook seine Unterschrift unter die mit Abstand größte Übernahme der Unternehmensgeschichte setzt – angefangen bei der Frage, wie gut Dr. Dre und Musik-Mastermind Jimmy Iovine nun tatsächlich in die Firmenkultur in Cupertino passen bis hin zum Preis und Vertragsdetails. In Woche drei nach den Gerüchten scheint der Beats-Poker offener denn je.

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