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Neue Aufstellung: Der Kicker schafft den „klassischen Chefredakteur“ ab

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Das Fußball-Fachmagazin Kicker schafft den "klassischen Chefredakteur" ab. Print und Online sollen miteinander vernetzt werden. Innerhalb der Chefredaktion werden die Aufgaben neu verteilt. Außerdem will der Kicker sein Reporternetzwerk ausbauen - "bewusst gegen den Trend, Redaktionen immer weiter zu schrumpfen".

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Alexander Wagner, bisher Leiter der Online-Redaktion, wird künftig als Mitglied der Chefredaktion die operative Verantwortung für den Inhalt der Digitalkanäle tragen. Jean-Julien Beer konzentriert sich als Blattmacher auf die Printobjekte. Rainer Franzke wird geschäftsführend u.a. den personellen Auf- und Umbau sowie die Führung des Reporternetzwerkes verantworten. Jörg Jakob bildet als „Leiter Gesamt“ die Spitze der Chefredaktion und übernimmt neben der Personalentwicklung und Führung der Zentralredaktion laut Pressemitteilung die „Letztverantwortung“ über die Kanäle. Einen klassischen Chefredakteur, heißt es weiter, „wird es nicht mehr geben“.

Der Olympia-Verlag, in dem der Kicker erscheint, preist diese Neuordnung in der Chefetage als „neue Markenstrategie“ an. Ziel: „Der kicker soll auf allen Kanälen das relevanteste Fußball-Medium sein“, sagt Geschäftsführer Toni Schnell. Die Berichterstattung solle ausgebaut werden. Der Verlag will parallel das Kooperationsgeschäft, um das sich der ehemalige Chefredakteur Klaus Smentek kümmert, verstärken.

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„Für 2014 und 2015 sind derzeit mehrere neue Produkte in der Entwicklung. Wir sehen die Zukunft der Branche im Qualitätsjournalismus auf allen Kanälen und agieren deshalb bewusst gegen den Trend, Redaktionen immer weiter zu schrumpfen“, sagt Toni Schnell.

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