Anzeige

„Keep your Light shining“ fällt zum Start völlig durch

ProSieben-Show „Keep your Light shining“
ProSieben-Show "Keep your Light shining"

Das hat sich ProSieben wohl deutlich anders vorgestellt: Die neue Musikshow "Keep your Light shining" erreichte bei der Premiere nur miserable Quoten. Besser erging es dem "Quizduell"-Promi-Special im Ersten, das immerhin über den Sendernormalwerten landete und den Tagessieg im Gesamtpublikum erkämpfte.

Anzeige
Anzeige

Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Keep your Light shining“: dead on arrival

Nur 1,17 Mio. Leute wollten die neue ProSieben-Musikshow sehen, bei der sich via App über das Schicksal der Kandidaten abstimmen lässt. Damit blieb die Show im Gesamtpublikum um 20.15 Uhr sogar hinter Sendern wie dem NDR Fernsehen und kabel eins, der Marktanteil betrug nur 4,5%. Auch in der jungen Zielgruppe lief es mies: 890.000 14- bis 49-Jährige entsprachen nur 9,1% – viel zu wenig für eine solche Show. Einen weiteren Musik-Hit nach „The Voice of Germany“ hat ProSieben damit also nicht gestartet. Stattdessen womöglich einen ähnlichen Flop wie seinerzeit die „Millionärswahl“. Da helfen auch die 2,9 Mio. Votes nicht, die laut ProSieben für oder gegen die Kandidaten abgegeben wurden.

2. „Quizduell“ funktioniert mittelmäßig, Quoten sind okay

Eine andere TV-App erlebte am Donnerstagabend eine große Belastungsprobe: die „Quizduell“-Fernseh-App, die erst seit dem Vortag funktioniert, wurde nun direkt in der Prime Time eingesetzt. Leider nicht sehr reibungslos. So brach die App oft ab, die Mitspieler vor dem Fernseher konnten so manche Fragen gar nicht erst beantworten, Frust war die Folge. Die Zuschauerzahlen waren dennoch ordentlich: 3,70 Mio. Gesamt-Seher entsprachen 13,7% und sogar dem Tagessieg vor dem Nachrichten-Trio „Tagesschau“, „heute“ und „RTL aktuell“. Bei den 14- bis 49-Jährigen entschieden sich 790.000 (8,0%) für das „Quizduell“ – auch das sind für Das Erste überdurchschnittliche Zahlen.

3. ZDF geht mit „Wie geht’s Europa?“ unter

Anzeige

Ein Flop mit Ansage war die ZDF-Sendung „Wie geht’s Europa?“. Nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen schon sämtliche anderen Programme zur Europawahl durchgefallen waren, erging es auch diesem Versuch nicht anders. Nur 1,41 Mio. sahen zu – ein sehr unschöner Marktanteil von 5,4%. Immerhin: „Keep your Light shining“ wurde damit geschlagen. Unter den jungen Zuschauern entschieden sich nur 230.000 (2,3%) für die ZDF-Sendung.

4. RTL und Sat.1 kämpfen um den Prime-Time-Sieg der jungen Zielgruppe

Während sich ProSieben die Tabellenspitze also von gewisser Entfernung anschauen musste, kämpften dort RTL und Sat.1 um den Sieg. Platz 1 der Donnerstags-Charts geht dabei an „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, das 1,49 Mio. 14- bis 49-Jährige auf 19,2% hoben. Auch in der Prime Time hatte RTL die Nase vorn – wenn auch knapp. So entschieden sich 1,40 Mio. 14- bis 49-Jährige (14,2%) für „Der Teufel trägt Prada“. Sat.1 sprang mit seinen drei „Criminal Minds“-Episoden allerdings deutlich über die Sender-Normalwerte, erreichte mit 1,13 Mio. bis 1,34 Mio. starke 12,8% bis 14,6%.

5. Vox mit starkem „Chaos“, WDR punktet mit Bodensee-„Tatort“

Deutlich vor ProSieben landete auch Vox. Den Actionthriller „Chaos“ sahen dort 1,98 Mio. Leute, darunter 980.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei starken 7,% und 9,9%. RTL II kam im jungen Publikum unterdessen mit den „Kochprofis“ auf 6,9% und mit dem „Frauentausch“ auf 7,5%, kabel eins erreichte mit „Asterix bei den Briten“ solide 5,5%. Im Gesamtpublikum lockte der 28 Jahre alte Film wie erwähnt sogar mehr Zuschauer (1,18 Mio.) als „Keep your Light shining“. Ein ganz großer Gewinner der Donnerstags-Prime-Time war das WDR Fernsehen: 2,03 Mio. Leute entschieden sich nämlich für den „Tatort: Der Polizistinnenmörder“ aus dem Jahr 2010. Ein herausragender Marktanteil von 7,5% und Platz 15 der Tages-Charts. Nur Das Erste, RTL und Sat.1 erreichten in der Prime Time ein größeres Publikum als der WDR.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*