Anzeige

Mit Pauken und Trompeten: „Quizduell“ feiert erste richtige Show

Das „Quizduell“ ging am Mittwochabend zum ersten Mal voll funktionsfähig auf Sendung,
Das "Quizduell" ging am Mittwochabend zum ersten Mal voll funktionsfähig auf Sendung,

Jörg Pilawa war die Erleichterung nach der Auflösung der ersten Frage nicht nur anzusehen. "Am liebsten würde ich jetzt tschüss sagen. Es hat ja einmal geklappt." Ja, es hat geklappt. Das "Quizduell" ging zum ersten Mal mit funktionierender App on Air. Und das sogar eine komplette Sendung lang. Doch schon heute wird die nächste Hürde zu nehmen sein.

Anzeige
Anzeige

Denn heute Abend wird Jörg Pilawa neben der regulären Sendung um 18 Uhr auch zur Prime Time mit der Quiz-Show auf Sendung gehen, um Prominente gegen Deutschland antreten zu lassen. Aufgrund der Sendezeit ist dann mit mehr Zuschauern und somit auch mit mehr App-Spielern zu rechnen.

Davon abgesehen feierten sich Das Erste und Produzent ITV Studios am gestrigen Mittwoch für die erste gelungene Sendung nach eineinhalb Wochen Pannenshow. Nachdem Pilawa noch einmal von seinem „verbalen Griff ins Klosett“ erzählte, weil er vergangene Woche Montag so selbstbewusst eine Art TV-Revolution angekündigt hatte, hieß es: „Appfeiern oder Appokalypse“. Es wurde ersteres am Mittwochabend. Und wie „appgefeiert“ wurde. Als nach der ersten Frage alles klappte und die Zahlen der Zuschauervotings sichtbar waren, knallte die Pyro und hinter Pilawa marschierte eine Blaskapelle ins Studio. Es ist die Selbstironie, die diese Sendung bisher am Leben gehalten hat, das Desaster aber nicht entschuldigt.

Dies wird mittlerweile auch von den Zuschauern vor den Bildschirmen abgestraft. Nur noch 910.000 Menschen schalteten am Mittwochabend ein. Damit erreichte auch der Marktanteil einen neuen Tiefstwert von 7,3 Prozent. Ein Schlag in die Magengrube.

Anzeige

Der einzige, dem dieser kleine Erfolg am gestrigen Abend zu gönnen ist, heißt Jörg Pilawa. Er steht für diese Sendung nicht nur mit seinem Namen, sondern auch mit seinem Gesicht, das er in den vergangenen Tagen immer wieder in die Kamera gehalten hat. Für sein Auftreten kassierte er neben Häme vor allem reichlich Lob – zu Recht. Andere Moderatoren wären sich vielleicht zu schade gewesen, alles nicht so ernst zu nehmen. Eine Revolution ist das „Quizduell“ zwar nicht geworden. Trotzdem sollten Produzenten diese Sendung nicht vergessen – aus ihr kann man lernen.

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*