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36 Stellen weniger: Madsack baut Leipziger Volkszeitung um

Einem Medienbericht wollen Leipziger-Volkszeitung-Chefredakteur Jan Emendörfer (li.) und Geschäftsführer Marc Zeimetz die Zeitung umbauen.
Einem Medienbericht wollen Leipziger-Volkszeitung-Chefredakteur Jan Emendörfer (li.) und Geschäftsführer Marc Zeimetz die Zeitung umbauen.

Dämpfer für die Redaktion der Leipziger Volkszeitung: Die Mediengruppe Madsack will die Tageszeitung umstrukturieren. Wie der Mediendienst kress berichtet, haben Geschäftsführer Marc Zeimetz und Chefredakteur Jan Emendörfer ihre Mitarbeiter über 36 wegfallende Stellen informiert. 20 Redakteure sollen direkt gekündigt werden.

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In einem Schreiben aus dem Intranet der Mediengruppe heiße es, dass von 126 auf 90 Stellen heruntergestrichen werden soll. Von den 36 wegfallenden Arbeitsplätzen würden nur 16 Stellen über Altersteilzeitregelungen gestrichen werden können, schreibt kress. 20 weitere Redakteure müssten mit einer Kündigung rechnen.

Weiter heißt es, die Leipziger Volkszeitung solle zukünftig einen Regio-Desk bekommen, der den bisherigen Newsdesk ersetzen soll. Dort sollen „alle redaktionellen Inhalte der Fachressorts aus Sachsen und Mitteldeutschland sowie aus Leipzig von einem qualifizierten Team quasi aus einer Hand produziert werden.“ Dort sollen dann auch die Inhalte aus der Zentralredaktion der RND in Hannover einlaufen.

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In einem zweiten Newsroom soll die „Produktion aller Lokalausgaben „gelenkt“ werden. Im Lokalbereich soll zudem zwischen Reportern und Producern eindeutig getrennt werden, „Mit dieser Arbeitsteilung zwischen RND, Regio- und Lokaldesk erreichen wir eine höhere Konzentration der einzelnen Mitarbeiter auf ihre Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen im jeweiligen Fachbereich.“, zitiert kress.

 

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