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„Quizduell 2.0“: ARD traut sich einen Neu-Versuch mit App-Integration

Pilawas Pannenshow: Das „Quizduell“ wurde als Innovation angekündigt, ging aber defekt auf Sendung.
Pilawas Pannenshow: Das "Quizduell" wurde als Innovation angekündigt, ging aber defekt auf Sendung.

Nach eineinhalb Wochen Pannenshow will die ARD am Mittwochabend einen neuen Versuch starten, mit der Sendung "Quizduell" wie ursprünglich geplant on Air zu gehen. Die vergangene Woche ausgefallene Quizduell-App habe dem "Stress-Test" standgehalten. Absolute Sicherheit klingt aber anders: "Die Chancen stehen gut", dass die App durchhalte.

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Die App-Programmierer haben geschworen, dass die App dieses Mal funktioniert. Wie lange? Appwarten! Ich freue mich jetzt erst mal auf den Start von ‚Quizduell 2.0‘. Mal sehen, was passiert“, lässt sich Jörg Pilawa in der Pressemitteilung des Ersten mit bemühtem Witz zitieren. Der Moderator war die vergangenen eineinhalb Wochen aufgeschmissen und musste eine Social-TV-Sendung präsentieren, deren Grundgedanke – dass die Zuschauer von zuhause aus per App mitquizzen und gewinnen können – nicht aufgegangen ist. Zwar konnte der erfahrene „Quizonkel“ Pilawa mit Charme die Katastrophe der Sendung noch einigermaßen gut verkaufen. Da das „Quizduell“ aber nur noch weitere eineinhalb Wochen auf Sendung ist, wird die Einbindung der App allerhöchste Zeit. 

Um 18 Uhr am Mittwochabend soll es endlich heißen „vier Studiokandidaten gegen Team Deutschland.“ Bisher mussten sich die Studiokandidaten mit dem Studiopublikum zufrieden geben. Und selbst bei dieser Alternativ-Variante gab es anfangs Probleme.

In der ARD-Pressestelle gibt man sich zwar gewohnt selbstbewusst, endlich so viel Interaktion zwischen Fernsehen und Internet, wie es sie „noch nie gegeben“ hat (so  formulierte man noch vor Beginn der Sendung), herzustellen. Als Revolution kann das „Quizduell freilich nicht mehr bezeichnet werden. Für das Erste könnte sich die Fortführung dennoch lohnen. Zwar startete die erste Sendung mit einem schwachen Marktanteil von 9,1 Prozent, erreichte trotz App-Ausfall aber immer noch bessere Werte als die Vorabend-Soap „Verbotene Liebe“, die diesen Sendeplatz zuvor inne hatte. Während Pilawa am zweiten Tag allerdings – vor allem beim jungen Publikum – noch zulegen konnte, nahm die Quote in den Folgetagen den Weg nach unten. Im schnitt sahen bisher 1,29 Millionen Menschen zu – ein Marktanteil von 8,4 Prozent. In der jungen Zielgruppe von 14 bis 49 Jahre lag der Schnitt mit 280.000 Zuschauern bei einem Marktanteil von 5,7 Prozent. Vielleicht kann eine funktionierende App die Quote noch mal anfeuern.

 

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