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Jetzt offiziell: Netflix kommt zum Jahresende nach Deutschland

Netflix-CEO Reed Hastings
Netflix-CEO Reed Hastings

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, will der Netflix offenbar auf dem Wunschzettel vieler Serien- und Filmliebhaber stehen. Nun hat der VoD-Anbieter selbst zum Jahresende seinen Deutschlandstart angekündigt. Das US-Unternehmen will es aber spannend machen und schweigt sich über Details aus.

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In der offiziellen Mitteilung heißt es lediglich, dass Netflix eine weitere Expansion in Europla plane – darunter soll das Angebot neben Deutschland auch in Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg zu einem monatlichen Flatrate-Preis zugänglich gemacht werden.

Über weitere wesentliche Informationen, wie einen genauen Starttermin, auf welchen Geräten, und vor allem zu welchen Konditionen Netflix verfügbar gemacht wird, verliert das Unternehmen kein Wort. Potentielle Kunden aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) können sich aber bereits online registrieren, um bei Bekanntgabe des genauen Starttermins eine Mail zu erhalten.

Netflix leiht sich 400 Millionen Dollar für Europastart
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Dass ein Deutschland-, beziehungsweise Europastart noch in diesem Jahr realisiert werden würde, wurde bereits seit längerem spekuliert. Bereits vor einigen Monaten schalteten die Amerikaner Stellenanzeigen, in denen nach deutschsprachigen Mitarbeitern gesucht wird. Zudem hat sich Netflix offenbar im Februar rund 400 Millionen US-Dollar geliehen, um über genügend finanzielle Mittel für Rechtepakete zu verfügen.  

Mit Netflix wird Ende des Jahres ein ernstzunehmender Konkurrent für andere Video-on-Demand-Anbieter wie Sky Snap, Maxdome oder Watchever auf den Markt drängen. Zwar zeigt sich die Konkurrenz selbstbewusst und beteuert, keine Angst vor einem weiteren Anbieter auf dem jungen und umkämpften Markt zu haben. Watchever-Chef Stefan Schulz sieht die Amerikaner allerdings als zukünftigen „Hauptkonkurrenten“. Sky-Chef Brian Sullivan hingegeben ist sich sicher, dass Netflix „kein Selbstläufer“ wird.

Watchever hat in den vergangenen Monaten versucht seine Marke über Kooperationen mit Bild bekannter zu machen, um so seine Reichweite zu erhöhen. Sky brachte noch im vergangenen Jahr seine Online-Videothek Snap an den Start.

 

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