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Walter Isaacson: Beats-Zukauf wegen Apple-TV?

Apple CEO Tim Cook, Kopfhörer von Beats
Apple CEO Tim Cook, Kopfhörer von Beats

Die Gerüchte brodeln weiter: Warum nur will Apple den Kopfhörer-Hersteller Beates übernehmen? Von der Attraktivität der Märkte bis zum Steaming-Dienst Beats Music war viel zu hören. Ausgerechnet Steve Jobs-Biograf Walter Isaacson verblüfft im Billboard Magazine mit einer ganz eigenen Theorie.

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Der Deal lässt weiter auf sich warten. Vor inzwischen zwölf Tagen gab es übereinstimmende Berichte von der Financial Times, Reuters und Bloomberg, dass Apple den von Gangsta Rapper Dr. Dre und Musik-Mogul  Jimmy Iovine gegründeten Kopfhörer-Hersteller Beats für stolze 3,2 Milliarden übernehmen werde.

Allein: Vollzug vermeldet wurde immer noch nicht. Ende vergangener Woche war zu hören, dass sich der Abschluss des Deals um eine Woche verzögern können. Die Spekulationen, warum Apple die mit Abstand größte Übernahme der Unternehmensgeschichte mit einem Accessoire-Anbieter tätigen könnte, schießen weiterhin ins Kraut.

Isaacson: Iovine könnte Content–Chef werden…

Ist es die Coolness der Marke, liegt es am frisch gelaunchten Streaming-Dienst Beats Music oder vielleicht sogar – im Sinne eines acqui-hires – an der Strahlkraft des Musikmoguls Jimmy Iovine? In diese Kerbe schlägt der Steve Jobs-Biograph Walter Isaacson. Im Musikmagazin Billboard lässt Isaacson durchblicken, dass er Iovine als neuen Impulsgeber in Cupertino sieht.

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Der 61-Jährige Chef des Labels Interscope galt als enger Freund von Steve Jobs, der den Apple-CEO bereits 2002/03 maßgeblich dabei unterstützte, die Content-Deals mit den vier großen Plattenfirmen einzufädeln. Zehn Jahre später könnte er in ähnlicher Funktion erneut agieren: Diesmal jedoch ginge es um anderen Content: Bewegtbild-Inhalte!

… der TV-Deals eintütet!

Tatsächlich mutmaßt Isaacson im Gespräch mit dem früheren ReadWrite-Chefredakteur Daniel Lyons, dass Iovine als neuer Content Chef in Cupertino anheuern könnte, um die fehlenden Vertragsabschlüsse mit großen TV-Produktionsgesellschaften Wirklichkeit werden zu lassen. Das Ziel: Endlich den sagenumwobene Apple-Fernseher iTV Wirklichkeit werden lassen!

Allerdings gibt Isaacson zu, dass die Angelegenheit diesmal „um einiges komplizierter“ sei als bei den Gesprächen mit der Musik-Industrie zum Start des iTunes Stores.  Nach Informationen von Brancheninsidern hat Apple die Launch-Pläne eines Fernsehers Ende 2013 zunächst verworfen, nachdem über die Verwendung von Inhalten kein Durchbruch zustande gekommen war. Mit Iovine an Bord könnte nun ein neuer Vorstoß in Angriff genommen werden.

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