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Investigativer und crossmedialer: Auto Bild verpasst sich Relaunch

Läuft generalüberholt vom Band: die neue Auto Bild
Läuft generalüberholt vom Band: die neue Auto Bild

Das Motormagazin Auto Bild hat sich mit seiner neuen Ausgabe einen Relaunch verpasst. Ab sofort erscheint die Auto Bild in einem neuen Gewand und auch mit neuer Heftstruktur, zusätzlichen Rubriken, einer "aufgeräumte" Optik und setzt auch auf crossmediale Elemente.

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Chefredakteur Bernd Wieland formuliert die Generalüberholung so: „Kleine Facelifts gibt es in der Autowelt ganz oft, große Weiterentwicklungen dagegen sehr viel seltener. Im ersten Fall wird oft nur ein bisschen was am Blech gemacht, bei den wirklichen Weiterentwicklungen gehen die Hersteller dagegen in die Tiefe und versuchen, ihr Auto umfassend besser zu machen. Das haben wir auch umgesetzt.“

Das neue Heft komme jetzt moderner und mit neuer Dynamik daher. Auto Bild will vor allem mehr Service und Unterhaltung bieten. Hinzu kommen auch „mehr investigative Geschichten“. Für den Investigativ-Report haben die Redakteure einen VW Caddy mit GPS-Sendern präpariert, ihn entlang der polnisch-deutschen Grenze abgestellt und nach dem Klau des Autos die Route der gestohlenen Teile verfolgt.

Tatsächlich hat Wieland das Heft aufgeräumt. Hervorgehobene Kurz-Infos geben einen schnellen Überblick, die Fotostrecken sind noch größer geworden. Neue Rubriken sind der serviceorientierte „Kaufberater“, für den die Redaktion Leser auf dem Weg zum Traumauto begleitet und beratend zur Seite steht. Berichte von Testfahrten bekommt der Leser im Tagebuch der Auto Bild-Redakteure zu lesen. Ebenfalls neu ist die Rubrik Historische Autos. Mit dem Einsatz von Augmented Reality-Elementen wird die Auto Bild künftig crossmedialer. Über die zum Heft gehörende App kann der Leser Zusatzinformationen wie 3-D-Modelle, Videos, Fotos oder Hörbücher abrufen.

 

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Mit dem neuen Heft hat sich die Redaktion auch einen neuen Claim verpasst. Mit „Auto Bild. Die Auto-Instanz“ will das Blatt seine Relevanz im Autojournalismus untermauern. Zuletzt zeigt die Auflagenkurve – wie bei anderen Magazinen auch – stetig nach unten. Im ersten Quartal dieses Jahres sank die Auflage erneut unter 500.000 verkaufte Exemplare.

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Alle Kommentare

  1. Und nun noch neue Redaktions-Strukturen, das gibt was! Die ersten wurden schon vor die Tür gesetzt…

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