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Fast-Rekord: Bundesliga-Relegation auf Länderspiel-Niveau

Bundesliga-Relegation: Hamburger SV – SpVgg Greuther Fürth
Bundesliga-Relegation: Hamburger SV - SpVgg Greuther Fürth

Der Kampf des Hamburger SV zeiht große Aufmerksamkeit auf sich. 8,47 Mio. Fußballfans sahen das Relegations-Hinspiel gegen Fürth im Ersten - nur das Platzsturm-Spiel zwischen Düsseldorf und Hertha hatte 2012 noch ein paar Relegations-Zuschauer mehr. Klar, dass das Spiel die Donnerstags-Quotencharts dominiert - auch im jungen Publikum.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Relegationsspiel verpasst Rekord nur knapp – vorerst

8,47 Mio. sahen also das Match zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Greuther Fürth im Ersten – ein herausragender Marktanteil von 27,7% und der klare Tagessieg im deutschen Fernsehen. Nur ein Relegationsspiel hatte seit der Wiedereinführung des Matches mehr Zuschauer: Das legendäre Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC mit anschließendem Platzsturm, das im Mai 2012 8,66 Mio. Fans im Ersten sahen. Angesichts des Ergebnisses von 0:0, das die Spannung komplett ins Rückspiel herüber rettet, könnte am Sonntag um 17 Uhr durchaus ein neuer Relegationsrekord aufgestellt werden.

2. „Das Beste kommt erst“ war Best of the Rest

Abseits des Fußballs und den Nachrichten im Umfeld des Spiels war der ZDF-Film „Das Beste kommt erst“ das Top-TV-Programm des Donnerstags. Genau 4,00 Mio. sahen ihn ab 20.15 Uhr – ein ordentlicher Marktanteil von 12,9%. RTL erreichte mit „Alarm für Cobra 11“ 2,74 Mio. Leute (8,9%), Sat.1 folgt mit der 21.15-Uhr-Folge von „Criminal Minds“ und 2,37 Mio. bzw. 7,7% knapp dahinter.

3. „Heidi! Ungeschminkt!“ fällt völlig durch

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Überhaupt keine Chance auf gute Quoten hatte ProSieben am Abend. Ganze 1,22 Mio. Leute wollten das „Germany’s next Topmodel“-Special „Heidi! Ungeschminkt!“ sehen – ein unschöner Marktanteil von 4,0%. Im jungen Publikum reichten 800.000 14- bis 49-Jährige auch nur für 7,2%. Selbst RTL II hatte um 20.15 Uhr mehr Zuschauer. RTL erreichte in der jungen Zielgruppe mit „Alarm für Cobra 11“ solide 14,0%, mit dem „Knastarzt“ danach nur 10,9%, Sat.1 erkämpfte sich mit drei Folgen „Criminal Minds“ immerhin 9,0% bis 13,0%.

4. WDR stemmt sich mit alten Münster-„Tatort“ gegen den Fußball

Dass auch gegen den Fußball grandiose, deutlich überdurchschnittliche Zahlen drin waren. bewies das WDR Fernsehen. 1,86 Mio. Menschen schalteten dort den neun Jahre alten „Tatort: Der doppelte Lott“ aus Münster ein – tolle 6,0% und Platz 22 der Tages-Charts. Nur Das Erste, das ZDF, RTL und Sat.1 hatten in der Prime Time ein noch größeres Publikum. Ebenfalls stark bei den kleineren Sendern: „mare TV“ im NDR Fernsehen mit 1,12 Mio. und 1,15 Mio. Sehern, sowie 3,7% und 3,6%. Den Film „Einmal Bauernhof und zurück“ sahen danach noch 1,09 Mio. (4,9%).

5. RTL II schlägt ProSieben

In der zweiten Privat-TV-Liga waren „Die Kochprofis“ von RTL II die Nummer 1 der Prime Time. 1,35 Mio. (4,4%) sahen ab 20.15 Uhr zu, darunter 810.000 14- bis 49-Jährige (7,4%). Damit schlug die Reihe sogar ProSiebens „Heidi! Ungeschminkt!“ – und das in beiden Zuschauergruppen. Den „Frauentausch“ sahen danach noch 1,09 Mio. (4,2%), bzw. 630.000 (6,3%). Vox kam mit „Plan B für die Liebe“ auf solide Werte von 1,27 Mio. (4,1%) und 790.000 (7,0%), kabel eins lockte mit „Asterix – Sieg über Cäsar“ 1,13 Mio. Menschen (3,7%), bzw. 540.000 14- bis 49-Jährige (4,8%).

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stelle.

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