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Wie ein angeblicher Hacker der ARD die „Quizduell“-Premiere vermasselte

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Quiz-Onkel Jörg Pilawa kündigte das "Quizduell" in der ARD als "das größte TV-Experiment des Jahres" an. Man versuche, "zwei Paralleluniversen miteinander zu verpartnern, das Fernsehen und die mobile Welt." Am Ende musste man konstatieren: Experiment gescheitert. Ein Hacker legte angeblich die Server lahm, Nutzer der "Quizduell"-App konnten nicht mitspielen. Pilawa rettete die peinliche Situation, indem er mit dem Studiopublikum und den Kandidaten "Quizduell" "unplugged" spielte.

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Pilawas Fazit am Ende der Sendung: „Der erste Versuch, eine App ins Fernsehen zu holen, ging komplett in die Hose“. Frank Beckmann, Koordinator Vorabend und Programmdirektor Fernsehen NDR war ein wenig milder in seinem Urteil: „Wir arbeiten daran, erstmals eine App live ins Fernsehen zu bringen. Bei der Premiere hat es nicht funktioniert –  aber dank eines großartigen Jörg Pilawa war es ein höchst unterhaltsames Fernseh-Experiment. Derzeit läuft die Ursachenforschung auf Hochtouren.“ Ein gescheitertes Fernseh-Experiment, müsste man hinzufügen.

Als erstmals die Teilnehmer via App antworten sollten geschah: nichts. Pilawa argwöhnte zunächst, dass die Server überlastet seien. Später war die Rede von einem Hacker, der die „Quizduell“-Premiere kaputtgemacht habe. Pilawa wandte sich sogar an den unbekannten Unhold: „Wenn du einen Hintern in der Hose hast dann melde dich. Ich lade dich in die Sendung ein.“ Ob es tatsächlich ein ominöser Hacker-Angriff war oder schlicht ein Versagen der Technik, ist wohl noch nicht ganz klar. Immerhin sprach NDR-Programmdirektor Beckmann davon, dass man noch „Ursachenforschung“ betreibe. Und so ein Hacker-Angriff musste in der Vergangenheit schon des öfteren als beliebte Ausrede herhalten, wenn die IT-Technik nicht mitspielen wollte.

Eines aber immerhin hat die Panne zur „Quizduell“-Premiere bewirkt: Die zweite Ausgabe heute Abend um 18 Uhr wird auf jeden Fall ziemlich spanndend für Macher und Zuschauer. Und das ist mehr als man erwarten durfte.

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Hier kann man sich die verkorkste „Quizduell“-Premiere noch einmal in der ARD-Mediathek anschauen.

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