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Pointras erhält Nannen Preis für Verdienste um Pressefreiheit

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Während in Berlin die Politik darüber streitet, ob Edward Snowden in Deutschland vor dem NSA-Untersuchungsausschuss aussagen soll oder nicht, ehrt Gruner + Jahr eine Vertraute des Whistleblower. Die Hamburger zeichnen die US-amerikanische Journalistin und Dokumentarfilmerin Laura Poitras mit dem Henri Nannen Preis 2014 für Verdienste um die Pressefreiheit aus.

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Pointras beschäftigt sich als Dokumentarfilmregisseurin und –produzentin schon lange mit der Arbeit der US-Geheimdienste. Das war einer der Gründe, warum sich der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden auch gerade an sie wandte, als er journalistische Hilfe suchte, um seine Informationen maximal zu verbreiten. Die 52-Jährige war maßgeblich an der Erstveröffentlichung der NSA-Dokumente beteiligt.

„Laura Poitras‘ journalistischer Arbeit ist es zu verdanken, dass die Öffentlichkeit von der massenhaften globalen Überwachung durch die NSA erfahren hat. Was man bislang in autoritären Regimen gesehen hat, verbreitet sich auch in der demokratischen Welt zunehmend: die Bereitschaft und der Wille, investigativen Journalismus zu stören“, kommentiert stern-Chefredakteur Dominik Wichmann.

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Die Preisverleihung findet am 16. Mai 2014 in Hamburg statt.

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