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Bertelsmann: Zukäufe steigern Umsatz, Konzernergebnis sinkt

Die Bertelsmann AG hat ihren Sitz in Gütersloh.
Die Bertelsmann AG hat ihren Sitz in Gütersloh.

Übernahmen wie BMG, Gothia und Netrada sowie die Penguin Random House-Fusion haben den Bertelsmann-Umsatz im ersten Quartal nach oben gepusht. Um 8,5 Prozent stieg die Kennziffer, auf 3,9 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis sank derweil gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 104 Millionen Euro. Man wolle "massiv" investieren, hieß es aus Gütersloh.

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Bereits in der Bilanz des vergangenen Jahres wirkten sich die Zukäufe positiv auf den Umsatz aus. Das bereinigte operative Ergebnis stieg entsprechend auf 433 Millionen Euro (Vorjahresquartal 418 Mio.). Weiterhin schwach auf der Brust sind die Gütersloher, wenn es um operatives Wachstum geht. Das deutlich gesunkene Konzernergebnis erklärt Bertelsmann mit dem außerordentlich guten Ergebnis im Vorjahresquartal. Das rührte von einer Neubewertung des Musikrechteunternehmens BMG.

Völlig folgerichtig kommentiert Konzernchef Thomas Rabe die Zahlen des ersten Quartals so: „Die Transaktionen des vergangenen Jahres zahlen sich aus.“ Das Ziel sei weiterhin, das Bildungsgeschäft zur dritten Säule neben Medien und Dienstleistungen aufzubauen. Die Gütersloher wollen „massiv in den Geschäftsauf- und abbau investieren“, kündigte Finanzchefin Judith Hartmann an. Für 2014 rechne sie mit hoher Profitabilität und einem steigenden Konzernergebnis.

Rabe und Hartmann haben wiederholt angekündigt, den Konzernumsatz mittelfristig auf 20 Milliarden Euro zu hieven.

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Hauptumsatzbringer von Bertelsmann ist die RTL Group, die ebenfalls ihre Quartalszahlen vorlegte. Der Umsatz sank minimal auf 1,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis liegt bei 194 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 207 Mio.). Der Nettogewinn sank auf 110 Millionen Euro. Im Vorjahr sei es zu Sondereffekten gekommen.

 

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