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Spekulation: Kauft Chefin der Augsburger Allgemeinen die AZ?

Holland ante Portas: Angeblich liebäugelt die Augsburger Verlegerin mit einem Kauf des insolventen Titels
Holland ante Portas: Angeblich liebäugelt die Augsburger Verlegerin mit einem Kauf des insolventen Titels

Nach einem Bericht des Handelsblatts gibt es neue Hoffnung für die Münchner Abendzeitung: Angeblich interessiert sich die Verlegerin der Augsburger Allgemeinen, Alexandra Holland, für die insolvente Zeitung. Allerdings sei Holland dabei weder selbst noch über ihren Verlag Pressdruck aufgetreten.

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Allerdings sei Holland nicht direkt als potenzielle Käuferin für das Traditonsblatt aufgetreten, sondern habe über einen Mittelsmann des Lobbyisten-Unternehmens WMP Eurocom den Kontakt hergestellt. Hinter Eurocom steht u.a. Ex-Bild-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje. Deren Münchner Mittelsmann ist Torsten Fricke, der selbst mehrere Jahre stellvertretender Chefredakteur des Boulevardtitels war. Wie es im Handelsblatt heißt, wäre die Augsburger Variante die letzte Möglichkeit, die Abendzeitung als Tageszeitung zu erhalten. 60.000 Käufer, davon die Hälfte Abonnenten, seien den Planungen zufolge für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Blattes nötig. Gedruckt würde die Abendzeitung von den Augsburgern, die auch den Anzeigenvertrieb übernehmen wollen.

Größtes Hindernis für eine bislang noch ausstehende Offerte sind die Verkaufsforderungen des Lizenzhalters Gunter Oschmann, der für die Überlassung der Marke angeblich einen siebenstelligen Betrag fordert. Die weiteren Anbieter, darunter der Verleger Dirk Ippen (tz), wollen die Abendzeitung entweder als Wochentitel weiterführen oder ganz einstellen und nur die Abonnenten-Datei erwerben.

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