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Sky: Umsatzplus, aber zusätzlicher BuLi-Spieltag belastet Bilanz

So abhängig ist Sky tatsächlich von der Bundesliga: Dabei legt der Bezahlsender gute Zahlen für das erste Quartal vor. Bei den Abos (plus 64.000) und den Umsätzen (plus 16 Prozent) steht ein Wachstum. Allerdings zeigt das Ergebnis nach Steuern ein Minus von 53 Millionen Euro. Als Grund dafür geben die Münchner die Kosten für die erweiterten Bundesligarechte an und dass wegen der Fußball-Weltmeisterschaft ein Spieltag in das erste Quartal vorgezogen wurde.

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Im zweiten Quartal würden sich die Vorzeichen allerdings wieder umkehren, denn dann profitieren die Münchner von einem Spieltag weniger.

In den ersten drei Monaten ist der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 421 Millionen Euro gestiegen. Vor einem Jahr waren das noch 364 Millionen Euro. Hauptwachstumstreiber sollen dabei die Einnahmen aus Abonnements gewesen sein, die um 14 Prozent auf 384 Millionen Euro anstiegen. So stieg die Zahl der direkten Abonnenten um 64.000 auf insgesamt 3.731.000 zum Quartalsende. Vor zwölf Monaten waren es noch 3.405.000.

Besonders stolz sind die Münchner auf den Umtand, dass die annualisierte Quartals-Kündigungsquote auf 8,8 Prozent fiel. Offenbar scheinen die meisten Kunden zufrieden mit dem Bezahlsender zu sein. Ebenfalls stark ansteigend ist die Zahl der Sky Premium-HD-Kunden. Diese stieg im Quartalsverlauf um 80.000 auf nun 2.106.000.

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„Wir hatten 2014 einen starken Auftakt. Niemals zuvor war die Loyalität der Sky Kunden höher als heute“, freut sich CEO Brian Sullivan. „Ein solides Bruttokundenwachstum, Kündigungsquoten auf historischen Tiefstständen und stetig steigende Kundenzahlen in sämtlichen Produktkategorien zeigen deutlich die wachsende Attraktivität unseres einzigartigen Unterhaltungsangebots. Mit der kostenlosen Freischaltung von Sky Go für alle Kunden, die hervorragend ankommt, erwarten wir eine Fortsetzung dieser Entwicklung“

Der Ausblick ist positiv. Für das laufende Kalenderjahr bestätigt Sky das erwartete Netto-Abonnentenwachstum, das zwischen 400.000 und 450.000 liegen soll. Zudem rechnen die Münchner mit einem positiven Gesamtjahres-EBITDA von 70 bis 90 Millionen Euro sowie eine anhaltend hohe Steigerung des Gesamtumsatzes.

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