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Rea Garvey: Dem Castingshow-Bashing folgt das „The Voice“-Comeback

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So schnell können sich Meinungen ändern: Vor wenigen Tagen kritisierte Rea Garvey noch Castingshows, als „quotengesteuerte Riesenmaschinen“ und jetzt macht er doch wieder mit. So verkündete ProSiebenSat.1 nun wieder stolz das Comeback des Sängers als Juror von "The Voice of Germany". Verlassen wird hingegen Max Herre die Castingshow.

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Herre verkündete auf seiner Facebook-Seite: „Ich gebe den Staffelstab für die nächste Staffel weiter! Ich habe die letzten 2 Jahre mit der Sendung, 2 Alben und vielen Konzerten und nicht zuletzt mit der noch kommenden Unplugged-Sommer-Tour die Zeit meines Lebens.“

Garvey  steht damit als dritter Coach neben Samu Haber und dem Fantastischen Vier-Doppel Smudo und Michi Beck fest. Die nächste Staffel schickt der Sender allerdings erst ab dem Herbst wieder ins rennen.

„Rea Garvey ist Gründungsmitglied von ‚The Voice of Germany‘ und hat die Show mit seiner Liebe zur Musik und legendären Worten wie ‚unfuckingfassbar‘ geprägt“, kommentiert P7S1-Geschäftsführer Wolfgang Link. „Ich bin überzeugt, die Fans freuen sich genauso auf das Wiedersehen, wie wir. Dass ein Coach nach einer Pause zurückkommt, gibt es nur in dieser Musikshow. ‚The Voice‘ ist wie eine große Familie, wer einmal dabei ist, gehört immer dazu.“

In der Pressemitteilung lässt sich der Gründungsjuror mit den Worten zitieren: „‚The Voice of Germany‘ ist die wichtigste Musikshow im deutschen Fernsehen und ich freue mich, wieder nach Hause zu kommen!“

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Das klang vor wenigen Tagen noch anders. Der Berliner Morgenpost erzählte der Musiker, dass ihn der „The Voice“-Job sehr viel Spaß gemacht habe, er aber auch erschreckend viel über Fernsehen gelernt habe. „Es ist eine Riesenmaschine, die in erster Linie von Quoten gesteuert wird – und darunter leidet manchmal die Qualität.“

Castingshow-Teilnehmer sah er in dem Gespräch ähnlich wie Soap-Stars. „Sie stehen auf Partys rum, und ich frage mich, wer das ist. Irgendwann sind sie dann alle im Dschungel und später mit irgendwem verheiratet“. Ein wenig fand er dann allerdings noch die richtige verbale Abfahrt in Richtung „The Voice“. So merke er an, dass nur wahre Musiker eine Castingshow zu ihrem Vorteil nutzen könnten: „Wenn man denkt, dass diese Shows einen zum Star machen, hat man das Prinzip nicht verstanden. Es ist eine Fernsehshow, die man ein- und wieder ausschaltet. Man kriegt davon etwas. Aber man darf sich nicht nur darauf verlassen.“

Da lässt sich nur hoffen, dass Garvey ab Herbst wieder kräftig mithilft wahre Musiker zu finden.

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