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Eurovision Song Contest: 10 Fakten zum größten Musik-Event Europas

Für Deutschland werden Elaiza beim Eurovision Song Contest-Finale am 10. Mai in Kopenhagen antreten.
Für Deutschland werden Elaiza beim Eurovision Song Contest-Finale am 10. Mai in Kopenhagen antreten. NDR/Willi Weber

Am Samstag steigt das Finale des 59. Eurovision Song Contest (ESC) in Kopenhagen. In der zum Showroom umfunktionierten Werfthalle wurden 40 Tonnen Stahl verbaut, 37 Nationen sind am Start, mehr als 100 Millionen am TV. Der deutsche Beitrag ist Außenseiter. 10 Fakten zum ESC und seiner Geschichte.

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1. Beim ersten Eurovision Song Contest 1956 in Lugano (Schweiz) traten nur sieben Länder an. Mittlerweile hat sich der Musikwettbewerb zu einem der Spektakel der Superlative entwickelt und die Zahl der Teilnehmernationen verfünffacht.

2. Mit dem ESC fährt Das Erste jährlich Traumquoten ein. Vergangenes Jahr ging es aber bergab: Ein 21. Platz für Cascada und 6 Mio. Zuschauer weniger als in den Jahren 2010 und 2011, als Lena dem „Song Contest“ neues Leben eingehaucht hat. Zwar holte der Sender 2013 mit 8,21 Mio. Zuschauer und 34,0% klar den Tagessieg am Samstag, doch 2010 hatten 14,69 Mio. Zuschauer für eine deutlich höhere Quote gesorgt. Auch 2012, als Roman Lob für Deutschland an den Start ging, lag die Zahl mit 8,34 Mio. noch darüber den Werten aus 2013 – zum letzten Mal weniger Zuschauer als im Vorjahr gab es 2009. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es im Vergleich zu 2012 von 4,12 Mio. auf 4,25 Mio, herauf. Auch bei Twitter war die Show Top-Thema: die Veranstalter zählten mehr als 2 Millionen Tweets. Weltweit lag die Einschaltquote im vergangenen Jahr bei rund 180 Millionen TV-Zuschauern. 

3. Die Location des diesjährigen ESC ist eine Werfthalle in der dänischen Hauptstadt. Hier haben die Veranstalter 40 Tonnen Stahl verbaut, um die Halle zu einer TV-Location zu verwandeln. Und massenhaft Technik: 32 Projektoren, 11 Tonnen Lautsprecher, 22 Kameras inklusive zwei Kamerakräne, und fünf Kameras auf Schienen. Mehr als 700 Produktions- und Event-Mitarbeiter sind für das Event im Einsatz.

4. Unermüdlich: ESC-Koryphäe Ralph Siegel hält den Teilnehmer-Rekord. In diesem Jahr ist der Produzent zum 23. Mal beim ESC dabei und tritt für San Marino an – zum dritten Mal mit der Sängerin Valentina Manetta.

5. Die meisten Gewinnersongs wurden in englischer Sprache verfasst: 24 englische Titel gingen in der ESC-Geschichte als Sieger hervor, gefolgt von Französisch (14 Gewinne).

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6. 2010 holte Lena den Sieg nach Deutschland. Vergangenes Jahr schnitt Deutschland mit Cascada schlecht ab (Platz 21 von 26). Für die deutschen Teilnehmer aus diesem Jahr, die Berliner Band Elaiza, scheinen die Chancen auf einen Gewinn auch eher schlecht. Sie rangieren laut der Liste des britischen Wettbüros Ladbrokes auf Platz 17, im Mittelfeld. Demnach haben die Armenier die besten Chancen.

7. Die deutsche Jury, die die Bands in Kopenhagen bewerten wird, setzt sich 2014 aus Rapper Sido, Sänger Andreas Bourani, Konrad Sommermeyer und Jennifer Weist (Jennifer Rostock) zusammen. Die Punktevergabe, die traditionell von der Hamburger Reeperbahn erfolgt, wird Helene Fischer übernehmen.

8. Schlechte Startplatzierung: Die deutschen Teilnehmer werden beim Finale am 10. Mai aus der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes starten. Kein gutes Zeichen: Zuletzt kam es im Jahr 2004 vor, dass ein Teilnehmer aus den ersten 10 Startplätzen den Sieg holen konnte.

9. Im ersten Halbfinale setzten sich Montenegro, Ungarn, Russland, Armenien, Aserbaidschan, San Marino, Ukraine, Schweden, Niederlande und Island durch. Das zweite Halbfinale wird am Donnerstag live von Phoenix übertragen. Die Shows gibt es auch als Livestream im Netz.

10. ESC-Blogger: Top informiert und mit allerlei Fakten werden ESC-Fans von eingfleischten ESC-Fans versorgt. Seit Jahren berichtet für Das Erste Jan Feddersen, auch das Portal Prinz.de zeigt sich in der Berichterstattung rund um den ESC engagiert. Außerdem informiert Das Erste rund 14.000 ESC-Fans auf Twitter. Der internationalen Seite folgen mehr als 150.000 Menschen

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