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Next-Konferenz: Content Marketing als feste Größe der Markenwelt

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Während in vielen Redaktionen und Verlagen die Diskussion im Gang ist, wie man überhaupt zu neuen Werbeformaten wie Native Advertising stehen soll, ist die Markenindustrie schon weiter. Viele Agenturen bauen für ihre Markenkunden schon längst Angebote, die wie journalistische Portale aussehen, mit denen aber letztendlich Werbung gemacht wird.

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Auf der Next-Konferenz, die von der Kommunikationsagentur SinnerSchrader organisiert wird, stellten gleich mehre Anbieter und Marken ihre Strategien vor, mit Hilfe von Inhalten erfolgreich PR zu betreiben. Den meisten von ihnen geht es darum, Aufmerksamkeit und Mehrwerte zu schaffen, die wiederum auf die eigene Marke einzahlen.

Ein wunderbares historisches Beispiel ist der Guide Michelin. Der Gourmet-Führer ist eigentlich ein Content Marketing-Projekt eines Reifenherstellers. Seit Jahrzehnten sind die Menschen jedoch bereit, Geld für das Buch auszugeben, weil es nützliche Inhalte liefert.

Zwei der Projekte, die auf der Next zum Thema Content Marketing vorgestellt wurden, waren die Website Curved.de (für das auch Mitarbeiter von MEEDIA schreiben) und Electronic Beats der Telekom. Der T-Konzern setzt auf einen eigenen Web-TV-Sender, ein Online-Portal, eine App, Live-Events und ein Print-Heft, um vor allem über elektronische Musik zu berichten. Die Telekom setzt dabei nicht nur auf Quantität, sondern auch auf Qualität. Chefredakteur des gedruckten Heftes ist der ehemalige Spex-Chef Max Dax.

Von den Erfahrungen der Kommunikations-Experten können auch Redaktionen lernen. Für die PR-Profis scheinen fünf Erkenntnisse klar zu sein:

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1.    Content ist King
2.    Bezahle die besten Leute, um den besten möglichen Content zu erstellen
3.    Google ist dein Freund
4.    Die Homepage ist schon lange nicht mehr der Ort, an dem die Nutzer sind. Die Artikelseite ist die neue Homepage
5.    Dein Content Marketing-Produkt muss so gut sein, dass die Menschen sogar bereit wären, dafür auch zu zahlen

Ein geheimer Star der Konferenz versteckte sich im Panel über Content Marketing: Dothiv.org. Mit Hilfe der neuen Domain „.hiv“ können Marken und Web-Companies dieselben Inhalte anbieten wie unter ihren normalen Domains, quasi gespiegelt. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass bei jedem Aufruf der „.hiv“-Version ein kleine Spende im Kampf gegen Aids ausgelöst wird. So verwandelt sich die Content-Nutzung zu einer guten Tat.

Ansonsten stand das Event diesmal ganz im Zeichen des Internet der Dinge und der Wearables. So wandert das Web immer mehr in alle möglichen Geräte und Modeaccessoires. Über die Folgen dieses Trends scheint sich die Kommunikationsbranche noch uneins zu sein. Fest steht: Vor allem im Health-Bereich ist der Trend nicht mehr zu stoppen.

 

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