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Vollbremsung: Burda nimmt Auto-Magazin Grip vom Markt

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Burda vollzieht eine Vollbremsung bei seinem ambitionierten PS-Magazin Grip und nimmt das Heft mit der aktuellen Ausgabe vom Markt. Das Heft war ein Ableger der von Focus TV produzierten RTL II-Sendung. Das TV-Format fährt von dem Print-Stopp allerdings unberührt weiter.

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Laut Verlagsangeben konnte sich das Heft trotz eines starken Wettbewerbsumfeldes im Lesermarkt behaupten, dennoch fehlte zuletzt die wirtschaftliche Perspektive für eine Fortführung des Titels. „Leider konnte GRIP unsere Erwartungen im Anzeigenmarkt nicht erfüllen. Wir bedauern sehr, dass das leidenschaftliche Engagement und die hochprofessionelle Arbeit des Teams nicht belohnt wurden“, kommentiert Vernon von Klitzing, Director Finance & Operations bei BurdaNews.

Das PS-Magazin wurde aus der Playboy-Redaktion heraus, unter der Leitung von Bunny-Chef Florian Boitin, mitproduziert. Trotzdem sind von der Einstellung des Print-Magazins und des dazugehörigen Online-Auftritts drei Arbeitsplätze betroffen.

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Im Herbst vergangenen Jahres fuhr Boitin mit einer viel beachteten Testausgabe an den Kiosken vor. Damals sprach er auch noch von einer
“ sehr positiv und ermutigenten“ Resonanz aus dem Anzeigenmarkt. Für das erste Heft gab es zudem einiges an Kritikerlob. So schrieb MEEDIA: „Das Ergebnis ist eine sowohl fundierte wie kurzweilige Lektüre abseits der faden Tabellenwerte der herkömmlichen Autozeitschriften, die sich in erster Linie der Kaufberatung verpflichtet sehen.“

Offenbar gelang es den Machern jedoch nicht genügend Leser und Anzeigenkunden von den Vorzügen des gedruckten Grip-Magazins zu überzeugen.

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