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War Dani Alves‘ Bananen-Biss nur eine PR-Aktion?

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Alles nur Fake? Die coole Reaktion von Barcelona-Star Dani Alves auf eine vermeintlich rassistische Attacke mit Bananen-Wurf gegen seine Person soll eine geplante PR-Aktion gewesen sein. Darauf deuten frühere Pläne von Alves und seinem Kollegen Neymar hin.

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So soll die Aktion in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Loducca entwickelt worden sein. So sei ursprünglich geplant gewesen, dass Neymar die nächste fliegende Banane aufessen sollte. Das berichtet Mopo.de unter Bezug auf spanische Medien.

Loducca soll auch hinter dem Hashtag #weareallmonkeys stehen, unter dem Prominente weltweit ihre Sympathie für die Aktion bekundeten. Damit schaffte der Bananen-Biss sogar an die Spitze der Trending Topics bei Twitter.

Was war eigentlich passiert? Beim Eckball in der 76. Minute gegen den spanischen Erstligisten Villareal will Alves einen Eckball schießen, als eine Banane aus den Rängen aufs Spielfeld fliegt. Der brasilianische Nationalspieler schnappt sich die Tropenfrucht selbst, schält sie mit einem Handgriff, schiebt sie sich beherzt in den Mund, um dann schnurstracks den Eckball zu treten. Die Bilder gingen viral.

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Nun stellt sich auch heraus: Der vermeintlich rassistische Bananenwerfer soll gar kein Rassist gewesen sein. Die Polizei machte den Mann mittlerweile dingfest. Es handelt sich um einen Betreuer aus dem Jugendbereich des FC-Barcelona-Gegners Villareal. Der Verein beurlaubte den Bananenwerfer umgehend und erteilte ihm lebenslanges Stadionverbot.

Wer war eingeweiht? Wer nicht? In der Sache scheint noch so einiges unklar. Fest steht: Die Aktion war ein voller Erfolg im Kampf gegen den Rassismus im Sport. „Eine Aktion findet mehr Gehör als bloße Worte“, zitiert der SID Guga Ketzer von Loducca.

 

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