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Klitschko wegen Fallobst-Gegner ohne Chance auf 10 Mio. Zuschauer

K.O. geschlagen: Wladimir Klitschko und sein schwacher Gegner Alex Leapai
K.O. geschlagen: Wladimir Klitschko und sein schwacher Gegner Alex Leapai

Ein einseitiger Kampf, der in Runde 5 schon beendet war: Wegen des überaus schwachen Gegners Alex Leapai, der dem RTL-Boxen sicher nicht zuträglich war, schalteten deutlich weniger Fans als zuletzt ein: 8,21 Mio. waren zwar immer noch eine Mega-Quote, doch gegen Povetkin im vergangenen Herbst waren es noch 11,01 Mio.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Klitschko braucht bessere Gegner

8,21 Mio. Boxfans reichten RTL in der Viertelstunde ab 23.15 Uhr für einen Marktanteil von 39,5%. Tolle Quoten, die aber bei Weitem nicht an die 11,01 Mio. aus dem Oktober heran reichten, als Wladimir Klitschko Alexander Povetkin besiegte. Auch die Zahl aus dem vergangenen Mai, als der Gegner Pianeta 8,37 Mio. zu RTL lockte, wurden nicht ganz erreicht. Vom Wladimir-Klitschko-Rekord gegen David Haye aus dem Jahr 2011 (15,56 Mio. / 67,0%) ganz zu schweigen. Mit anderen Worten: Wladimir Klitschko braucht bessere Gegner, damit mehr Fans zuschauen. Und: Damit die Kämpfe nicht nur 15 Minuten dauern, denn auch das ist für RTL und die Werbevermarktung nicht erfreulich.

2. „DSDS“ kurz vor dem Finale mit leicht aufsteigender Tendenz, aber weiter schwächer als 2013

Das stärkste Programm in der jungen Zielgruppe hieß am Samstag abseits des Boxens „Deutschland sucht den Superstar“: 3,59 Mio. Leute sahen das Halbfinale insgesamt, darunter 1,69 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 12,8% und 17,9% sind etwas besser als die vor einer Woche. Allerdings: Sie liegen klar unter denen der vergleichbaren Show aus allen anderen „DSDS“-Jahren. So sahen die Halbfinales in der Vergangenheit nie weniger als 2 Mio. 14- bis 49-Jährige.

3. „Unter Verdacht“ gewinnt um 20.15 Uhr nur knapp gegen Das Erste

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Angesichts der zuletzt sehr starken Samstagskrimi-Zahlen sind die 4,42 Mio. Zuschauer, die die tolle Reihe „Unter Verdacht“ diesmal erreichte, eine leise Enttäuschung. Der Marktanteil lag bei guten, aber wenig sensationellen 15,7%, die Prime Time gewann der Krimi nur knapp gegen das ARD-Politdrama „Die Briefe meiner Mutter“ mit Christine Neubauer, das 4,16 Mio. (14,8%) einschalteten. In den Tages-Charts verlor der ZDF-Krimi natürlich gegen den Boxkampf, zudem gegen die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten (5,92 Mio.) und auch gegen die Bundesliga-„Sportschau“ (4,80 Mio.). Immerhin: „DSDS“ (3,59 Mio.) wurde klar besiegt.

4. ProSieben und Sat.1 mit ordentlichen „Werner“- und „Potter“-Zahlen

Mit Filmen über ihre Sender-Normalwerte sprangen ProSieben und Sat.1. Bei ProSieben lief die Free-TV-Premiere von „Werner – Eiskalt“. Zwar ist die Zeichentrickfigur nicht mehr so ein großer Zuschauermagnet wie einst, doch für 2,13 Mio. Zuschauer (7,6%) und 1,23 Mio. 14- bis 49-Jährige (13,2%) reichte es immerhin. Sat.1 probierte es mit der wiederholten Wiederholung von „Harry Potter und der Orden des Phönix“: 1,81 Mio. Seher entsprachen im Gesamtpublikum nur unschönen 6,6%, 1,14 Mio. 14- bis 49-Jährige deutlich besseren 12,1%. Vox erreichte mit „Schwerter des Königs“ unterdessen 1,33 Mio. Leute und 4,8%, kabel eins mit „Navy CIS“ 1,07 Mio. (3,9%) und 1,31 Mio. (4,6%), RTL II mit „Sunshine“ ganze 570.000 und 2,0%.

5. BR punktet mit „Dampfnudelblues“, hr mit altem Münster-„Tatort“

Die beiden Größten der kleinen Sender hießen am Samstagabend Bayerisches Fernsehen und hr fernsehen. Im BR sahen um 20.15 Uhr immerhin 970.000 Leute den „Eberhoferkrimi“ „Dampfnudelblues“ – ein toller Marktanteil von 3,4%. Danach schalteten viele Krimifans offenbar zum hr fernsehen: Der 10 Jahre alte „Tatort“ aus Münster „Mörderspiele“ kam um 21.40 Uhr auf 920.000 Zuschauer und 3,5%.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stellle.

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