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Der Spar-Appell von Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel

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Bei Bunte muss gespart werden. Chefredakteurin Patricia Riekel hat Mitarbeiter in einer Hausmitteilung dazu aufgefordert, künftig kostenbewusster zu arbeiten. Eine entsprechende Meldung des aktuellen Spiegel bestätigte ein Bunte-Sprecher auf Anfrage von MEEDIA. Begründet werden die Maßnahmen, die auch das beidseitige Bedrucken von Papier einschließen, mit der rückläufigen Auflage und der Anzeigensituation.

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Die Auflagenzahlen hätten „leider eine dramatische Entwicklung“ genommen, zitiert der Spiegel aus der Hausmitteilung von Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel. Spar-Maßnahmen sind etwa, dass Essenseinladungen ab 30 Euro künftig bei der Chefredaktion angemeldet werden müssen. Die Bunte-Chefin ruft ihre Mitarbeiter u.a. auch dazu auf, die Rückseiten von ausgedruckten Agenturmeldungen auch zu benutzen , „um den Papierverbrauch einzudämmen“. Anweisungen wie diese sind es wohl, die den Spiegel dazu veranlassen, von einem „eigenwilligen“ Sparprogramm zu schreiben.

So soll die Redaktion künftig auch Interviews selbst abtippen. Dies spare monatlich mindestens 10.000 Euro, heißt es. Laut Spiegel sind die Anzeigenerlöse bei der Bunten im März um über zehn Prozent gesunken. Die verkaufte Auflage ist in der IVW-Auflagenanalyse für das 1. Quartal 2014 um 3,7% auf 540.297 Exemplare gesunken. Allerdings waren in diesem Quartal die Auflagen fast aller Zeitschriften rückläufig.

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Beim Personal soll bei Bunte ebenfalls gespart werden. Die Rede ist von Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen. Außerdem sollen nicht alle vakant werdenden Stellen neu besetzt werden. Auf Anfrage von MEEDIA bestätigte ein Bunte-Sprecher die im Spiegel genannten Sparmaßnahmen: „Es ist zutreffend, dass Frau Riekel ihrer Redaktion eine Reihe von Maßnahmen genannt hat, mit denen die internen Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden.“

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