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PC-Abschwung: Microsofts Gewinne schrumpfen weiter


Microsoft-CEO Satya Nadella (Foto: dpa)
Microsoft-CEO Satya Nadella (Foto: dpa)

Auftakt-Quartal für den neuen Konzernchef Satya Nadella: Microsoft legte nach Handelsschluss an der Wall Street sein neuestes Zahlenwerk vor, das vor allem einst deutlich machte – Nadella kämpft mit Tag eins gegen den Abschwung.


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Die Vorschusslorbeeren werden an der Wall Street weiter für Satya Nadella verteilt. Der neue Microsoft-CEO, der den trägen Software-Riesen erst Anfang des Monats auf den höchsten Stand seit 2000 hievte, bekommt auch nach Handelsschluss von der Börse Beifall – die Microsoft-Aktie steigt 2,5 Prozent auf 40,86 Dollar, hauchdünn unter dem bisherigen 14-Jahreshochs.

Dabei kündete das vorlegte Zahlenwerk nicht gerade von Rekordständen. Im Gegenteil: Der Konzern kämpft weiter gegen eine erodierende Geschäftstätigkeit. Nadella blieb nichts anderes übrig, als gleich in seiner erstem Quartalsverkündung einen doppelten Rückgang ausweisen – bei den Umsätzen als auch Gewinnen.

Surface-Absätze bei 500 Millionen Dollar
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So schrumpften die Erlöse, wenn auch nur marginal um 0,4 Prozent, auf 20,4 Milliarden Dollar, während das Konzernergebnis deutlicher um knapp 7 Prozent auf 5,66 Milliarden Dollar oder 68 Cent je Aktie nachgab. Allerdings: Analysten hatten mit einem noch größeren Einbruch gerechnet und ihre Gewinn–Prognose auf 63 Cent je Anteilsschein heruntergeschraubt.

Wichtigster Konzernbereich bleibt die Businesssparte mit den Cash Cows Office und Windows, deren Umsätze um 7 Prozent auf 12,23 Milliarden Dollar zulegte. Die Erlöse  im klassischen Endverbraucher-Geschäft mit der Spielekonsole Xbox und etwa dem Tablet Surface legte um 12 Prozent auf 8,30 Milliarden Dollar zu. Microsoft erklärte, mit dem Surface zwischen Januar und März 500 Millionen Dollar erlöst zu haben, was einer Absatzsteigerung von 50 Prozent entspricht.

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