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Job-Studie: Medienschaffende sind besonders selten krank

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Arbeit macht krank? Mit Blick auf aktuelle Zahlen müsste es wohl eher heißen: Arbeit macht immer kränker. Zu diesem Ergebnis kommt der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse. Der liefert auch Erkenntnisse über die Jobs mit den höchsten Krankenständen.

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Dafür wurden die Daten von 4,1 Millionen bei der TK Versicherten ausgewertet. So sind etwa Frauen sind mit 15,9 Tagen durchschnittlich drei Tage mehr krankgeschrieben als Männer (12,9). Junge Beschäftigte zwischen 15 und 24 Jahren sind mit elf Tagen zwar deutlich weniger krankgeschrieben als Menschen zwischen 55 und 59 Jahren mit 22,8 Tagen, fehlen aber dafür doppelt so häufig.

Job-Studie

Medienmacher sind seltener krank
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Besonders häufig von Ausfällen und Krankheitsfällen betroffen sind die Metallberufe (23,1 Tage), die Baubranche (21,4 Tage) sowie Verkehrs- und Lagerberufe (22,3 Tage). Technische Berufe (10,8 Tage) und Verwaltungsbeschäftigte (11,3 Tage) weisen die geringsten Fehlzeiten auf. Extrem wenig krankheitsbedingte Ausfälle haben auch Berufe im Medienbereich zu verbuchen. Hier fehlen Angestellte durchschnittlich nur 11,8 Tage im Jahr.

Interessant: Während Frauen häufiger an den Atemwegen erkranken, leiden Männer häufiger unter Verletzungen des Bewegungsapparates. Gut: Erstmals seit 2006 ist die Zahl psychischer Erkrankungen nicht angestiegen. Denn diese führen zu besonders langen Ausfällen. Bei Frauen sind es durchschnittlich 42 Tage im Jahr, bei Männer sogar 45.

Am längsten krank sind allerdings ALG-I-Empfänger, die die Studie auch erfasst. Sie fallen, vor allem wegen psychischer Belastung, 28,6 Tage im Jahr aus.

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