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Quartalsbilanz: Yahoo schleicht sich auf den Wachstumspfad zurück

Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo
Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo

Frohe Kunde aus Sunnyvale: Online-Pionier Yahoo meldet sich mit einer marginalen Umsatzsteigerung im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres zurück. Die Nettogewinne gaben dagegen deutlich nach, während die Aktienzugewinne dank der Beteiligung an Alibaba zulegten. Aktionäre jubeln nachbörslich, doch trotz der positiven Impulse bleibt Yahoo eine Turnaroundstory.

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Auftakt zur turnusmäßigem Berichtssaison mit einem alten Bekannten: Yahoo, das seit Jahren um die Rückkehr auf den Wachstumspfad kämpft, hat nach Handelsschluss an der Wall Street Signale gesendet, die Investoren hoffen lassen. Die Aktie des 20 Jahre alten Internet-Unternehmens zog im nachbörslichen Handel um 7 Prozent auf 37 Dollar an.

Vorausgegangen war die Bekanntgabe von besser als erwarteten Quartalszahlen. So konnte Konzernchefin Marissa Mayer die Wall Street-Schätzungen moderat schlagen. Nach Abzug von Traffic-Akquisitionskosten legten die Umsätze von Januar bis März von 1,07 auf 1,09 Milliarden Dollar zu – es war der erste Erlöszuwachs seit über einem Jahr. Analysten hatten mit Umsätzen in Höhe 1,08 Milliarden Dollar gerechnet.

Tumblr weiter ohne erkennbare Umsätze
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Der Gewinn je Aktie lag mit 0,38 Dollar ebenfalls minimal über den Wall Street-Prognosen und blieb auf Jahressicht stabil. Das Nettokonzernergebnis verringerte sich indes um 20 Prozent von 390 auf 312 Millionen Dollar. Gewinne durch Aktienbeteiligungen zogen unterdessen um 39 Prozent auf 301 Millionen Dollar an – maßgeblich durch den steigenden Wert der chinesischen Beteiligung Alibaba bedingt, an der Yahoo immer noch 24 Prozent hält.

Wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden von Anlegern die anziehenden Werbeerlöse: Das Geschäft mit großflächigen Banneranzeigen (Display Ads) legte nach mehreren Quartalen im Rückwärtsgang wieder um zwei Prozent zu, während die Werbeerlöse durch das Suchgeschäft um 9 Prozent zulegten. Die Milliarden-Übernahme Tumblr trug indes immer noch nicht positiv zur Konzernbilanz bei.

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