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8,31 Mio.: Dortmund und Wolfsburg holen DFB-Pokal-Saisonrekord

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Das Spiel war attraktiv, die Quote ist es nun auch: 8,31 Mio. Fans sahen am Dienstagabend im Ersten das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg - ein neuer Saisonrekord für den DFB-Pokal 2013/14. Zufrieden kann auch das ZDF mit einem alten "Traumschiff" sein, bei kabel eins überzeugten "Toto & Harry".

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. DFB-Pokal mit Saisonrekord

Bisher war das Viertelfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund das meistgesehene DFB-Pokal-Match der Saison: 7,81 Mio. sahen es im Februar. Das Halbfinale mit Dortmunder Beteiligung kam nun auf eine halbe Million Zuschauer mehr. Bis zum Finale könnte der Rekord bestehen bleiben, denn ob das nach Papierform wenig Spannung versprechende zweite Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Kaiserslautern am Mittwoch mehr Zuschauer anlocken wird, erscheint fraglich.

2. ZDF punktet mit altem „Traumschiff“

Am ehesten mithalten konnte mit dem Fußball ein vier Jahre altes „Traumschiff“ im ZDF. Immerhin 4,83 Mio. Leute entschieden sich für den 90-Minüuter – ein schöner Marktanteil von 15,0% und Platz 4 der Tages-Charts hinter dem DFB-Pokal, den Halbzeit-„Tagesthemen“ (7,24 Mio.) und den „Sportschau“-Moderationen (6,12 Mio.). Die Privatsender erreichten mit ihren Prime-Time-Programmen deutlich weniger Zuschauer: Die RTL-Serien „CSI“ und „The Blacklist“ waren mit 2,80 Mio. und 2,69 Mio. noch die erfolgreichsten Vertreter.

3. kabel eins stark mit „Toto & Harry“-Comeback

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Sehr zufrieden kann kabel eins sein: Trotz des Fußballs entschieden sich 1,34 Mio. Leute für den Auftakt von „Toto & Harry – Die Kult-Cops im Ausland“ – darunter 830.000 14- bis 49-Jährige. Vor allem im jungen Publikum sprang die Reihe mit 7,2% klar über die Sender-Normalwerte – etwas, das sonst keinem der großen fünf Privatsender in der Dienstags-Prime-Time gelang. Vox folgt mit „In den Schuhen meiner Schwester“ und 780.000 14- bis 49-Jährigen, bzw. 7,1% knapp dahinter, RTL II blieb mit „Zuhause im Glück“ bei 740.000 und soliden 6,4% hängen.

4. RTL, ProSieben und Sat.1 versagen gegen den Fußball

Das, was kabel eins gelungen ist, verfehlten die drei großen Privatsender deutlich: das Erreichen des Sender-Normalniveaus. Bei RTL fielen „CSI“ und „The Blacklist“ im Gesamtpublikum auf 8,9% und 8,5%, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen auf ebenfalls unschöne 13,3% und 12,1%. ProSieben erreichte um 20.15 Uhr mit Two and a Half Men“ noch 10,6% bei den 14- bis 49-Jährigen, stürzte mit einer weiteren Episode um 20.40 Uhr aber auf 8,9% und mit „The Millers“ dann auf ungenügende 6,3%. Sat.1 zeigte die Wiederholung der Eigenproduktion „online – meine Tochter in Gefahr“ – und blieb mit 1,01 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 8,7% ebenfalls unter dem Soll.

5. NDR hält sich mit „Visite“ und „Tatort“ beachtlich, SWR mit „Tatort“ und „Hannes und der Bürgermeister“

Bei den kleineren Sendern war das stärkste Prime-Time-Programm des Dienstags das NDR-Magazin „Visite“. Immerhin 1,07 Mio. schalteten es um 20.15 Uhr ein – starke 3,4%. Später am Abend erreichte der Münchner „Tatort: Die Heilige“ mit 970.000 Zuschauern sogar 4,3%. Auch das SWR Fernsehen punktete mit einem „Tatort“: Der ORF-Krimi „Tod aus Afrika“ fand um 20.15 Uhr 940.000 Interessierte – 2,9%. „Hannes und der Bürgermeister“ sahen um 22 Uhr 1,01 Mio. (tolle 3,5%). Klar über den Normalwerten blieb am Abend auch das Bayerische Fernsehen: mit den „Dienstagsfrauen“, die 930.000 (2,9%) einschalteten.

Die Top 20 der 14- bis 49-Jährigen und eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit finden Sie immer an dieser Stellle.

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