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Neue TV-Spielfilm-App setzt auf Paid Content

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Die Digital-Angebote von TV-Zeitschriften sind vor allem in ihrer App-Version ein voller Erfolg. Die Nummer eins unter den Programmie-Applikationen ist TV Spielfilm. Die Burda-Marke legt nun ihre neue App-Version vor und setzt dabei auf Paid Content bzw. ein Freemium-Model. Warum das so ist, verrät Andreas Mauch im MEEDIA-Kurz-Interview.

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Die neue TV-Spielfilm-App setzt auf Paid-Content. Wofür muss der Nutzer zahlen?
Grundlegende TV-Informationen wie Sendezeiten halten wir für „Commodity“. Sie sind frei verfügbar im Netz und waren dies auch schon über Apps bevor wir im Store waren. Deshalb haben wir uns für ein Freemium-Modell entschieden, bei dem die Nutzer zusätzliche Informationen und Inhalte erhalten: aktuell sind das Informationen zu sieben zusätzlichen Programmtagen sowie zu 40 zusätzlichen Sendern. Die Premium-App ist zudem werbefrei. Dieses Angebot werden wir in den nächsten Monaten intensiv weiterentwickeln und zusätzliche Features anbieten. Bei über 4 Millionen Nutzern insgesamt sehen wir hier große Potentiale. (Quelle: TV Spielfilm Plus, AGOF mobile facts 2013-III)

Glauben Sie, dass die Nutzer bereit sind für diese Infos Geld auszugeben?
Erste Erfahrungen mit dem Freemium-Modell sammeln wir seit einem Jahr mit der TV Spielfilm iPad App. Wir haben erfreulicherweise über 20.000 Abos verkauft, so dass wir uns bewusst dazu entschieden haben, den Freemium-Bereich auf die gesamte App-Palette auszuweiten.

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Warum funktionieren die Applikationen von TV-Zeitschriften so gut?
Die Nachfrage nach Programminformationen ist in Deutschland nach wie vor sehr hoch, davon profitieren natürlich auch die mobilen Angebote. Insbesondere TV-Programm-Apps sind auf der Mehrzahl der Smartphones installiert und haben den Status von Dienstprogrammen. TV-Programm-Apps erfüllen zudem in der Regel ein sehr klares Bedürfnis: sie zeigen kompakt auf einen Blick was aktuell und insbesondere um 20.15 Uhr im TV läuft.

Haben langfristig Apps überhaupt eine Chance. Oder wird sich das Konzept der App mittelfristig überleben.
Im Bereich TV-Programm glauben wir sehr stark an Apps, die durch eine schlanke, intuitive Nutzerführung optimiert für das jeweilige Endgerät überzeugen. Generell gilt aber: das Produkt muss zu den Inhalten und zur Zielgruppe passen, das können mobile Webseiten oder responsive Angebote genau so leisten wie Apps.

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