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Guardian, Washington Post und Reuters holen Pulitzer-Preis

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Selten war ein Pulitzer-Preis so folgerichtig wie in diesem Jahr: Die wichtigste US-Journalismus-Auszeichnung geht diesmal an den Guardian und die Washington Post für ihre NSA-Enthüllungen, die weitestgehend auf den Informationen von Edward Snowden basieren.

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In der Begründung der Jury der Columbia University heißt es, dass die Titel ihrer „aggressiven Berichterstattung“ eine „Debatte über das Verhältnis zwischen der Regierung und der Öffentlichkeit über die Themen Sicherheit und Privatsphäre“ ausgelöst hätte.

Der britische Guardian konnte deshalb ausgezeichnet werden, weil die Engländer auch ein US-Portal betreiben.

Insgesamt wird der Preis in 14 Kategorien verliehen. Unter anderem auch in den Kategorien Theater, Musik, Lyrik, Belletristik und Sachbuch. Als bester Roman wurde „Der Diestelfink“ von Donna Tartt geehrt.

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Zu den weiteren ausgezeichneten Redaktionen gehören auch der Boston Globe, der für seine „umfassenden und einfühlsamen“ Berichte nach dem Bombenanschlag auf den Boston Marathon ausgezeichnet wurde. Für die Arbeit in Burma erhielt Reuters einen Pulitzer.

Auch hierzulande weniger bekannte Lokalblätter konnten einen der begehrten Preise ergattern: So holten zwei Reporter der Tampa Bay Times eine Auszeichnung für ihre Story über Obdachlose in Wohnprojekten. The Gazette aus Colorado Springs dagegen beschäftigte sich preiswürdig mit den Problemen unter denen Kriegsheimkehrer zu leiden haben.

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