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Bezahldienst-Gerüchte: Kommt die Facebook-Währung?

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Der Schritt wäre nur allzu logisch: Warum nach den zahllosen Interaktionen zwischen Mitgliedern nicht auch Geld über Facebook überweisen? Das Facebook an einem Online-Bezahldienst arbeiten könnte, berichtete gestern die Financial Times. Das weltgrößte Social Network habe angeblich bereits die Banklizenz in Irland beantragt.

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Eine Großübernahme jagt bei Facebook 2014 bislang die andere: Nach WhatsApp im Februar folgte der Zukauf von Occulus Rift im März. Was das Social Network noch vorhat? Die Expansion in ein anderes Boom-Segment vielleicht, in dem sich die anderen Online-Pioniere und Tech-Titanen bereits tummeln bzw. in Stellung gebracht haben – das Milliardengeschäft des Online-Payments.

Platzhirsch eBay dürfte in Zukunft gehörige Konkurrenz bekommen: Dass Amazon an einem eigenen Bezahldienst arbeitet, ist hinlänglich bekannt, und auch Apple soll seit Längerem an einem einfacheren Bezahlverfahren innerhalb seines iUniversums feilen. Derselbe Gedanke dürfte das weltgrößte Social Network mit seinen bald 1,3 Milliarden Mitgliedern umtreiben.

Facebook vor Banklizenz in Irland?
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Wie die Financial Times gestern berichtete, habe Facebook angeblich in Irland bereits einen Antrag auf eine Banklizenz gestellt, die Internet-Rivale Google unterdessen bereits besitzt. Nutzer könnten über Facebook künftig Transaktionen tätigen und so mögliche E-Commerce-Aktivitäten befeuern, an denen das Social Network wie Paypal oder eine klassische Kreditkartenfirma beim Zahlungseinsatz verdient.        

Die Financial Times berichtet weiter, dass sich Facebook mit den britischen Start-ups TransferWise, Moni Technologies und Azimo in Kooperationsgesprächen zum mobilen Zahlungseinsatz befinde. Nach Angaben der britischen Wirtschaftszeitung würde Facebook mit seinem Bezahldienst vor allem auf die boomenden Schwellenländer abzielen, in denen der Kredikarteneinsatz weniger verbreitet ist.

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