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Samsung mit offenbar gutem Galaxy S5-Verkaufsstart

Samsung-Chef J.K. Shin mit dem neuen Galaxy S5 Foto: (dpa)
Samsung-Chef J.K. Shin mit dem neuen Galaxy S5 Foto: (dpa)

Seit Freitag ist das neue Flaggschiff-Smartphone von Samsung im Handel. Nach Angaben von ZDNet Korea haben die Absätze des Galaxy S5 gegenüber der ein Jahr alten Vorgänger-Generation zum Verkaufsstart um 30 Prozent zugelegt. Im Patentstreit mit Apple wurden unterdessen neue erstaunliche Interna enthüllt: So will sich Samsung von Googles mobilem Betriebssystem Android offenbar möglichst bald loslösen.

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Die Revolution ist offenbar nicht nötig: Trotz gemischter Kritiken verkauft sich die fünfte Galaxy-Generation anscheinend besser als von Skeptikern prognostiziert. Wie die koreanische Ausgabe von ZDNet berichtet, soll sich Samsungs Flaggschiff-Smartphone nach ersten Indikationen um 30 Prozent besser verkauft haben, während die Nachfrage in Europa zum Teil doppelt so hoch gewesen wäre. 

Offizielle Verkaufszahlen nannte Samsung indes nicht. Das Galaxy S5 war am Freitag in 125 Ländern in den Handel gekommen; 25 weitere Nationen sollen in den kommenden Wochen folgen. Die Nachfolger-Generation des überaus verkaufsstarken Galaxy S4 ist zum Erfolg verdammt: Der südkoreanische Smartphone-Champion hat erst in der vergangenen Woche erneut sinkende Nettoergebnisse im abgelaufenen Quartal in Aussicht gestellt, obwohl die Smartphone-Absätze offenbar nochmals auf ein neues Rekordniveau gestiegen waren.

Plant Samsung den Umschwung auf ein eigenes mobiles Betriebssystem? 
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Unterdessen werden im Rahmen des Patentprozesses mit Apple immer neue Einblicke in die Konzernstrategie des asiatischen Techriesens bekannt. So wurde ein Dokument öffentlich, nach dem sich Samsung „so bald wie möglich“ von Googles mobilem Betriebssystem lösen wolle und statt Android sein eigenes OS Tizen verwenden wollte, das bislang bei der Smartwatch Galaxy Gear zum Einsatz kam.   

Unterdessen wird die erbitterte Rivalität der beiden Smartphone-Giganten immer offenkundiger. Das interne Dokument enthüllt auch, dass Samsung seinen eigenen Konzernerfolg maßgeblich davon abhängig sah, wie gut man Apple schwächen könnte. Das Wachstum des iPhones zu verlangsamen, besaß demnach oberste Konzernpriorität. Man kann sagen, dass das Vorhaben aufging: Apples iPhone-Absatzzuwächse sind fast zum Erliegen gekommen.

 

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