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Facebook zwingt Mobil-Nutzer zum Messenger

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Lässt das Social Network seine Muskeln spielen? Wie TechCrunch berichtet, hat Facebook einige Nutzer in Europa bereits benachrichtigt, dass sie die Messenger App verwenden müssten, wenn sie weiter Nachrichten über das Social Network verwenden wollten. Gegenüber re/code bestätigte Facebook den Schritt.

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Wer über knapp 1,2 Milliarden Nutzer verfügt, besitzt die Macht. Aber besitzt Facebook auch die Macht, die Mehrheit seiner einer Milliarde mobilen Nutzern zum Umdenken zu bewegen? Diese Frage dürfte sich in den kommenden Wochen stellen, wenn das weltgrößte Social Network in bislang ungewöhnlich deutlicher Form die Nutzer in ihren Gewohnheiten umerzieht.

Wie TechCrunch berichtet, hat Facebook Nutzer in Europa, die über die mobile App Nachrichten verschicken wollten, dazu aufgefordert, den Facebook Messenger zu verwenden. Bisher kam diese Benachrichtigung als optionaler Hinweis, nun wird es dagegen doch ernst. Wie das US-Techportal berichtet, teilt Facebook Nutzern mit, dass sie binnen der kommenden zwei Wochen die App verwenden müssten, wenn sie sich mobil weiter über Facebook Nachrichten schreiben wollen.

„Nutzer müssen die Messenger App installieren, um mobil Nachrichten zu versenden“
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Gegenüber dem im Januar von Kara Swisher und Walt Mossberg gestarteten Techportal re/code bestätigte unterdessen ein Facebook-Sprecher: „Um weiter mobil Nachrichten zu versenden, müssen Nutzer die Messenger App installieren“, erklärte der nach Google zweitwertvollste Internetkonzern, der gestern um 7 Prozent an der Wall Street zulegte. 

Facebook reagierte damit offenkundig auf die immer noch zögerliche Verbreitung seines Messaging-Dienstes, wegen der das Social Network im Februar maßgeblich den boomenden Konkurrenten WhatsApp für 19 Milliarden Dollar erworben hatte.

Ansonsten stimmt die Nachrichtenlage für Facebook:  Der Internet-Riese ließ gestern durchblicken, dass er im Wachstumsmarkt Indien die 100 Millionen-Nutzergenze durchbrochen habe.  Die Investmentbank Piper Jaffray stellte unterdessen erneut das Potenzial der Foto-Tochter Instagram heraus, die sich inzwischen zum beliebtesten Netzwerk unter Teenagern entwickelt habe.

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