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Springer-Vorstand: Jan Bayer übernimmt nun auch die Bild-Gruppe

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Springer-Vorstand (v.l.): Deutz, Döpfner, Wiele, Bayer

Mathias Döpfner baut den Springer-Vorstand um. Jan Bayer, bisher Vorstand der Welt-Gruppe, übernimmt von Andreas Wiele die Verantwortung für die Bild-Gruppe. Wiele ist für alle Vermarktungs- und Rubrikenangebote zuständig. Ralph Büchi scheidet aus dem Vorstand aus.

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Die neuen Verantwortlichkeiten haben mit dem neuen Zuschnitt im Konzern zu tun. Seit dem vergangenen Jahr unterscheidet das Medienunternehmen die Segmente Bezahlangebote, Rubrikenangebote und Vermarktungsangebote. Entsprechend dieser Segmentierung sind nun die neuen Zuständigkeiten verteilt worden.

Jan Bayer übernimmt die Verantwortung für die journalistischen Bezahlangebote, also vor allem Bild und Welt. Ebenfalls kümmert er sich im Vorstand um die inländischen Druckereien und die IT. Für ihn bedeutet der neue Zuschnitt einen Zuwachs an Einfluss im Konzern.

Aber auch Andreas Wiele verliert nicht, auch wenn das auf den ersten Blick so aussehen könnte. Denn mit den Vermarktungs- vor allem aber mit den Rubrikenangeboten kümmert er sich um die sehr profitablen Geschäftsfelder. Mit dem Verkauf der Zeitschriften an die Funke Mediengruppe gibt er allerdings auch die Zuständigkeit für journalistische Marken ganz auf.

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Einen Digitalvorstand gibt es nicht, denn die Trennung zwischen analogen und digitalen Angeboten gibt es bei Springer nicht mehr. Entsprechend fielen beispielsweise Startups je nach Ausrichtung (Inhalt, Rubriken, Vermarktung) in die jeweiligen Verantwortlichkeiten. Unterhalb des Vorstands verantwortet Jens Müffelmann die Geschäftsfelder Elektronische Medien.

Weil auch nicht mehr zwischen nationalen und internationalen Angeboten unterschieden wird, scheidet Ralph Büchi als International-Vorstand aus. Aber er behält seine Aufgaben, verantwortet also die internationalen Bezahlangebote von Springer. Er berichtet allerdings nicht an Jan Bayer, sondern direkt an CEO Döpfner. Julian Deutz ist schließlich seit Januar im Vorstand. Nach der Hauptversammlung im April übernimmt er den Finanzvorstand von Lothar Lanz, der aus dem Vorstand ausscheidet und direkt in den Aufsichtsrat wechseln wird. Deutz hat dann ebenfalls die Verantwortung für die Personalabteilung.

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