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Neue Profilseiten: Twitter wird facebookisiert

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Viel los beim 140 Zeichen-Dienst: Nach Gerüchten um gezählte Tweets und einer neuer Foto-Anzeige wurde nun tatsächlich der Relaunch der Profilseiten durchgeführt. Über Nacht ist Twitter bei den ersten Nutzern viel facebookiger geworden: Fotos, eine große Header-Optik und hervorgehobene Status-Updates zieren jetzt das eigene Profil.

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Alles wie erwartet: Das neue Twitter-Design, das gestern bei ersten Nutzern ausgerollt wurde, sieht aus wie schon im Februar bei geleakt. Das eigene Profilbild rückt von seiner zentralen Position in die linke Ecke, wo auch Facebook das Profilfoto platziert hat. Direkt darunter erscheint die nähere Beschreibung inklusive weiterführender Links. Eine neue Headergrafik (1.500 x 500 Pixel) erinnert stark an Facebooks Profil-Darstellung.

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Die Beispielseite stammt von Mashable.com

Die Timeline bleibt in der Bildschirmmitte im zentralen Blickfeld. Die Zeile für das Absetzen von Tweets bleibt auf der linken Spalte (als Reply) bzw. erscheint weiter rechts oben in der Funktionsleiste. Die linke Spalte der Seite bleibt mit der Fotoauflistung unverändert, während Nutzer-Vorschläge und die aktuellen Twitter-Trends nach rechts rücken. Neu dabei und offenkundig von Facebook abgeschaut: Ein Tweet, den man selbst an oberster Stelle hervorheben kann – wie beim weltgrößten Social Network ein „Highlight“.

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Instagram dürfte im Jahresverlauf vorbeiziehen 

Mit dem Redesign reagiert der 140-Zeichen-Dienst auf das zunehmend erlahmende Nutzerwachstum, das der Wall Street immer mehr Kopfzerbrechen bereit. Weitaus später gestartete Dienste wie WhatsApp und Snapchat haben Twitter nach Nutzerzahlen bereits überholt, Instagram soll im Jahresverlauf vorbeiziehen, sagen Marktforscher voraus.  

Nach Bekanntgabe der ersten Quartalszahlen Anfang Februar befindet sich die zuvor so furios gestartete Twitter-Aktie in einem massiven Abwärtstrend, der sich auch gestern gegen den Markttrend fortsetzte. Bei nicht mal mehr 42 Dollar hat die Twitter-Aktie seit Ende vergangenen Jahres bereits 45 Prozent an Wert verloren. Finanzjournalist Rocco Pendola wettet unterdessen bereits auf den Kopf von Twitter-Vorstandschef Dick Costolo. „Voraussage“, twitterte Pendola, „@dickc wird Ende  2015 nicht mehr CEO sein.“

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