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Deutsche urlauben im Akkord, Amis lassen Hälfte der freien Tage verfallen

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Andere Länder, andere Urlaubssitten: In den USA lassen Arbeitnehmer mittlerweile 49 Prozent ihrer vom Arbeitgeber zugesicherten Freizeit verstreichen. Die Deutschen gelten dagegen weiterhin als die Urlaubs-Europameister - und machten 2013 so viel Urlaub wie noch nie.

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Das hat Harris Poll in einer Umfrage für die Karriere-Webseite Glassdoor herausgefunden. Immerhin: 85 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten immerhin ein paar Tage Urlaub gemacht zu haben. Nur 25 Prozent erklärten, sämtliche Urlaubstage in Anspruch genommen zu haben.

Deutsche machen so viel Urlaub wie noch nie

Allerdings gaben elf Prozent der Befragten an, die Auszeit für andere Jobs genutzt zu haben. „Urlaub hat unter Arbeitgebern und Arbeitnehmern längst nicht mehr dieselbe Bedeutung wie früher“, erklärt Rusty Rueff von Glassdoor. Daran seien auch die mobilen Endgeräte schuld. „Bevor es uns die Technologie erlaubt hat, rund um die Uhr vernetzt zu sein, nahmen wir uns wirklich mehrere Wochen im Jahr komplett frei vom Job.“ Das sei mittlerweile purer Luxus.

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Ganz anders in Deutschland. Laut dem Arbeitszeiten-Report gelten die Bundesbürger als die Urlaubsmeister in Europa. Dafür sorgen auch die vielen Feiertage im Europa-Durchschnitt. Standardmäßig 30 Tagen bezahltem Urlaub plus Feiertage stehen etwa 23 Urlaubstage bei den Griechen gegenüber. So machten die Deutschen im Jahr 2013 auch so viel Urlaub wie noch nie zuvor. Im vergangenen Jahr haben 57 Prozent der Befragten eine Reise über fünf Tage oder länger unternommen, vor fünf Jahren waren es nur 50 Prozent.

(via)

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