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Unfreiwilliger Werbeauftritt: Obama sauer über Samsung-Selfie

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Samsung hat ein neue Werbewaffe entwickelt: das Selfie. Bester Beweis dafür ist der gigantische Erfolg des Oscar-Fotos von Ellen DeGeneres. Jetzt gelang dem Techn-Konzern der nächste Streich. Ein Handy-Foto mit US-Präsident Barack Obama. Doch der soll nicht sonderlich erfreut sein.

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Bei der Oscar-Verleihung funktionierte der Selfie-Kniff ganz famos. Damals griff Moderatorin Ellen DeGeneres zu ihrem Handy – und hielt einfach mal drauf. Das Gruppenbild mit Brad Pitt, Angela Jolie, Julia Roberts und weiteren Stars wurde binnen einer Stunde zum meistzitierten Tweet aller Zeiten. Größter Profiteur des Schnappschusses: Sponsor Samsung, der das Galaxy Note 3 bereitstellte.

Oscar

Die globale Aufmerksamkeit war für Samsung kein Schnäppchen. Der Konzern zahlte für das Oscar-Sponsoring rund 20 Millionen Dollar. Allerdings dürfte im Nachhinein das Geld gut investiert gewesen sein. Denn kaum ein Promi-Event kommt seitdem ohne den entsprechenden Selfie aus. Selbst beim Echo durfte die Masche nicht fehlen.

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Jetzt gelang der Marketing-Abteilung von Samsung der nächste Streich. Der Baseball-Spieler der Boston Red Sox, David Ortiz, brachte US-Präsident Barack Obama vor die Linse seines Samsung-Smartphones. Wie das Sports Business Journal berichtet, machte Ortiz den Schnappschuss kurz nachdem er einen Werbedeal mit dem Technik-Konzern abschloss.

Ortiz

Unklar, wie große die Freude über den Coup gerade im Hause Samsung ist. Wie das Wall Street Journals berichtet, beschäftigen sich mittlerweile die Juristen des Weißen Hauses mit dem Fall. Sie wollen die weitere Nutzung des Fotos für kommerzielle Zwecke stoppen. Kein leichtes Unterfangen. Immerhin wurde es bereits über 40.000 retweetet.

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