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So holen Sie mehr für sich raus bei Gehaltsverhandlungen

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Wie viel sind Sie wert? Wie viel ist dem Unternehmen Ihre Stelle wert? Bei Gehaltsverhandlungen sind Job-Bewerber allzu oft defensiv eingestellt. Dabei bestimmt Ihr Gehalt zu großen Teilen auch Ihre Zufriedenheit im Job. Mit den folgenden Tipps treten Sie künftig souveräner auf - und holen mehr Geld für sich heraus.

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Den richtigen Zeitpunkt abwarten

Für alles gibt es die richtige Zeit: Das gilt auch für die Gehaltsverhandlung mit dem Vorgesetzten oder Personalchef. Experten raten dazu, nicht zu früh in die Gespräche einzusteigen. Wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben, sollten Sie nicht schon beim ersten Gespräch über Geld reden. Der Personalverantwortliche oder Chef möchte Sie erst einmal kennenlernen. Über das Gehalt wird meist erst gesprochen, wenn Sie für das Unternehmen in Frage kommen.

Richtig auf Gehaltsfragen antworten

Wie stellen Sie sich das denn finanziell vor? So oder so ähnlich wird vermutlich jeder schon einmal beim Gespräch vom Gegenüber gefragt worden sein, wie viel Geld er denn nun im Gegenzug für seine Arbeitsleistung verlangt. Hier gilt: Antworten Sie nicht zu vorschnell. Stellen Sie erst einmal ein paar Gegenfragen: Welche Sonderanforderungen haben Sie mit Blick auf besondere Arbeitszeiten, Reisen etc.? Fragen Sie ruhig auch direkt, wieviel das Unternehmen für die zu besetztende Position eingeplant hat. So haben Sie wiederum eine Basis, anhand der Sie Ihre Gehaltsforderungen besser einschätzen können.

Das Gehaltsangebot besser einschätzen können
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Kein Unternehmen wird das exakte Gehalt für eine Stelle in einer Ausschreibung veröffentlichen. Allerdings lassen Jobtitel wie “Bereichsleiter”, “Verantwortlicher für …” oder “Head of …” auf bestimmte Gehaltsstufen schließen. Webseiten wie Gehalt.de liefern einen guten ersten Eindruck, wie solche Positionen generell bezahlt werden. So können Sie besser vorbereitet in die Verhandlungen mit dem Unternehmen gehen.

Zusätzliche Vergütungen raushandeln

Nicht immer liefert eine Stelle nur einen Gehaltsvorteil. Wenn Sie das Gefühl haben, finanziell nicht an Ihre Wunschvorstellung heranzukommen, bleibt immer noch die Möglichkeit, sich nach zusätzlichen Vergütungen oder Vorteilen zu erkundigen. Dazu können etwa ein Dienstwagen, ein betrieblicher Kindergarten oder Zuschüsse für die Altersvorsorge zählen. Vergessen Sie das nicht!

Richtig ablehnen

Bedenken Sie: Man sieht sich immer zweimal. Diese Devise gilt vor allem im Jobleben und vor allem, wenn man viele Jahre in derselben Branche arbeitet. Hat sich ein Unternehmen für Sie entschieden und macht Ihnen ein Angebot, sind Sie nicht verpflichtet, den Job auch anzunehmen. Wenn Sie sich gegen die Stelle entscheiden, sollten Sie aber vernünftig absagen. Das bedeutet: Begründen Sie, warum es (momentan) nicht passt, erklären Sie die Entscheidung und lassen Sie offen, ob der Job oder das Unternehmen nicht eventuell in der Zukunft für Sie in Frage kommen würde. So hinterlassen Sie trotz einer Absage einen guten Eindruck.

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